Ausstellungstipp: SCHÖNER WOHNEN – Architekturvisionen von 1900 bis heute

2 min Lesezeit

Wie wollen wir leben? Diese Frage beschäftigt nicht nur Stadtplaner:innen, Architekt:innen und Designer:innen – sie betrifft uns alle. Unser Zuhause ist Rückzugsort, Ausdruck unserer Persönlichkeit und Teil unseres sozialen Miteinanders. Die Ausstellung „SCHÖNER WOHNEN – Architekturvisionen von 1900 bis heute“ in der Kunsthalle Tübingen widmet sich diesem hochaktuellen Thema aus ungewöhnlicher Perspektive: der Architekturzeichnung.

Foto: Ulrich Metz

Bis zum19. Oktober 2025 zeigt die Ausstellung, wie Künstler:innen und Architekt:innen seit über einem Jahrhundert ihre Vorstellungen vom Wohnen und Zusammenleben skizziert, geplant und manchmal auch verworfen haben. Zu sehen sind nicht nur klassische Architekturzeichnungen, sondern auch Modelle, Raumkonzepte und Skulpturen – von expressionistischen Utopien über die Wohn- und Stadtkonzepte der 20er- und 60er-Jahre bis hin zu Anti-Utopien der Nachkriegszeit und der Postmoderne.

Foto: Ulrich Metz
Foto: Ulrich Metz

Gleichzeitig eröffnet die Ausstellung auch einen Blick auf aktuelle Themen: Welche neuen Möglichkeiten bieten digitale Tools und KI? Und wie sieht ein humanes, urbanes Leben der Zukunft aus?

Foto: Annette Cardinale
Foto: Annette Cardinale

Ein besonderes Highlight: eine Originalkapsel des legendären Nakagin Capsule Towers von Kishō Kurokawa, der 2022 in Tokio abgerissen wurde. Die Kunsthalle Tübingen zeigt im Skulpturenhof als einzige Institution in Deutschland eines dieser architektonischen Wohnmodule.

Foto: Ulrich Metz

Kuratiert wird die Ausstellung von Dr. Nicole Fritz mit Unterstützung von Zita Hartel und in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main.


Was: Schöner Wohnen – Architekturvisionen von 1900 bis heute
Wann: 8. Juni bis 19. Oktober 2025
Wo: Kunsthalle Tübingen

Lookbook bestellen