TV-Tipp: Schrecklich schöne Bausünden

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Was die einen als architektonischen Fehlgriff abtun, übt auf andere eine besondere Faszination aus. Gemeint sind sogenannte Bausünden, denen sich die spannende ARTE-Serie „Schrecklich schöne Bausünden“ in vier Folgen widmet. Präsentiert werden unterschiedlichste Architekturen, die gängigen Schönheitsidealen widersprechen und dabei den aktuellen Zeitgeist widerspiegeln. Zwischen brutalistischen Betonklötzen, gigantischen Megastrukturen und Plattenbau-Paradiesen eröffnet sich somit ein neuer Blick auf vermeintliche Monstrositäten – und auf die Frage, warum sie trotz ihrer Eigenwilligkeit nachhaltig beeindrucken.

Brutalistische Betonklötze

Wuchtig, roh und kompromisslos: Brutalistische Bauten polarisieren seit jeher. Die Folge zeigt ikonische Betonarchitektur wie Le Corbusiers Kloster „La Tourette“, das National Theatre in London und die Berliner „Schlange“ – Architekturen, die nicht nur polarisieren, sondern zugleich auch Gemeinschaft stiften. 

© ARTE Mediathek

Größenwahn

Manche Bauwerke sprengen alle Dimensionen und setzen neue Maßstäbe. Vom Pariser Eiffelturm über den Turmbau zu Babel bis zum „Koloss von Prora“ widmet sich die Folge monumentalen Konstruktionen und geht den Ideen und Motiven nach, die hinter dem Bau solcher Giganten stehen.

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Plattenbau-Paradiese

Endlose Reihen aus Beton, die auf den ersten Blick eintönig wirken: Plattenbauten. In Berlin, Genua und Paris werden Plattenbauten zu Orten von Gemeinschaft, Erinnerungen und urbaner Schönheit. Die Folge taucht ein in die Welt dieser Wohnriesen und beleuchtet ihre besondere Faszination jenseits von Klischees.

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Konsum-Labyrinthe

Shopping-Center und Parkhäuser wirken oft wie architektonische Fremdkörper und doch besitzen sie eine gewisse Anziehungskraft. Vom rosafarbenen ALEXA in Berlin bis zum historischen Parkhaus am Hamburger Rödingsmarkt offenbart die Folge, wie Funktion, Größe und Design zusammenwirken, um architektonische Statements zu setzen.

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TV-Tipp: Schrecklich schöne Bausünden

Was: Vierteilige ARTE-Dokumentation „Schrecklich schöne Bausünden“
Wann: Verfügbar bis 14.03.2026
Wo: ARTE Mediathek

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