Metronom Theater Oberhausen: Foyer-Umbau im Bestand und Lichtkonzept

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Im Metronom Theater in Oberhausen wurde das Foyer innerhalb von vier Monaten im Bestand neu gestaltet. Planung, Bemusterung und Ausführung griffen dabei eng ineinander. Die Architektur Scouts waren vor Ort und haben mit dem Architekten Tim Schierwater und den Lichtplanerinnen Jule Leu und Maja Weßels gesprochen. Entstanden ist ein Foyer, das Art Deco und moderne Lounge-Architektur verbindet. Klassische und moderne Elemente finden hier zusammen, und das Licht sorgt für eine gemütliche, festliche Stimmung. Die Nischen im hinteren Bereich sind etwas stärker gedimmt als der übrige Raum, sodass man sich dort gern zurückzieht.

Zwei Elemente prägen den Raum. Die Säulenbäume wirken über zwei Etagen wie Skulpturen. Die große Metronomwand mit Holzlamellen erinnert an Noten und rahmt den Schriftzug des Theaters.

Die Lichtplanung nutzt vorhandene Deckenöffnungen für präzise Lichttechnik. Für die neu hinzugekommenen Säulenbäume brauchte es eigene konstruktive Lösungen, weil an dieser Stelle zunächst kein Strom lag. Die Lichtplanerinnen Jule Leu und Maja Weßels setzen auf eine warme Lichtfarbe mit viel direktem Licht. Das Foyer bleibt flexibel für farbige Akzente.

Auf Wunsch des Theaters wurde die Architekturbeleuchtung mit DMX statt mit der in diesem Bereich üblichen DALI-Steuerung umgesetzt. TRILUX hatte die Komponenten vorab in dieser Kombination getestet. Die Abstimmung verlief eng und fand fast täglich statt.

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