Die erste Folge beginnt mit der Nachverdichtung in die Höhe. Sie reicht vom kleinen Dachaufbau bis zur großvolumigen Aufstockung, vom zusätzlichen Geschoss bis zu kleinen Häuschen auf dem Haus. Neuer Wohnraum entsteht hier nicht durch Ausdehnung in die Fläche, sondern durch das Weiterbauen des Vorhandenen. Dafür müssen Statik, Bestand und Nachbarschaft von Beginn an zusammengedacht werden.
Die zweite Folge stellt Dörfer auf dem Dach und einen schwebenden Garten vor. Dachflächen werden dabei nicht als Technikzone gedacht, sondern als eigener Raum mit Aufenthaltsqualität. Die Folge zeigt, dass nachhaltiges Bauen im Bestand und mehr Grün in der Stadt zwei Seiten derselben Aufgabe sind.
Ehemalige Stadtautobahnen werden zu Parks, und aus Betonschneisen entstehen neue Oasen im dicht bebauten Raum. Städte wachsen dabei nicht nur in die Breite, sondern in die Tiefe und sogar in die Diagonale.
Die vierte Folge geht am weitesten. Es entstehen vielschichtige Gebäudelandschaften, in denen Natur und Stadt auf verschiedenen Ebenen zusammenwachsen, auch unterirdisch.
Was die Folgen verbindet, ist eine Haltung: Die Stadt der Zukunft entsteht selten auf der freien Wiese. Sie entsteht aus Dächern, Trassen und Untergrund. Wer diese Schichten ernst nimmt, gewinnt Raum, ohne neuen zu verbrauchen.
Die Dokumentation ist in der ARD-Mediathek abrufbar.
Folge 1/4: Das Haus auf dem Dach
Folge 2/4: Das Dorf auf dem Dach
Folge 3/4: Oben und unten · Neue urbane Räume
Folge 4/4: Gebäudelandschaften
Alle Bilder: © ARD, Ausschnitte aus der Reihe „Drunter und Drüber“ in der ARD-Mediathek.