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Gira: Neue Möglichkeiten in der Türkommunikation

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Moderne Türkommunikationsanlagen sind komfortabel und garantieren mehr Sicherheit im Eingangsbereich. Das gilt für Privathäuser ebenso wie für gewerblich genutzte Gebäude. Das neue Gira TKS-IP-Gateway erweitert die Möglichkeiten des Gira Türkommunikations-Systems erheblich.

Neue Möglichkeiten in der Türkommunikation - GIRA TKS-IP-Gateway
Neue Möglichkeiten in der Türkommunikation - GIRA TKS-IP-Gateway

Über das Gira TKS-IP-Gateway lässt sich das Gira Türkommunikations-System mit dem KNX/EIB System verbinden – also mit der Infrastruktur für die moderne Gebäudesteuerung. Dafür notwendig ist der Einsatz des Gira HomeServers 3 bzw. des Gira FacilityServers – beide fungieren als „Steuerzentralen“ des KNX/EIB-Systems, das ein Gebäude letztlich „intelligent“ macht. Dabei wird das Gira Türkommunikations-System in die Bedienoberfläche des Gira Interface integriert, mit dem sich das KNX/EIB System steuern und überwachen lässt. Diese Visualisierung kann über den Gira Control 9 Client oder den Gira Control 19 Client, via Computer und per Smartphone erfolgen.

Die Verbindung von Türkommunikation und Gebäudesteuerung ermöglicht zahlreiche neue Anwendungen. Bei der Gira Keyless In Codetastatur beispielsweise lassen sich über das TKS-IP-Gateway Einmalcodes unkompliziert vergeben. Sie müssen dafür nicht eigens in die Codetastatur eingelernt werden, sondern werden über die Touchpanels Gira Control 9 bzw. Gira Control 19 Client entweder direkt über die Bedienoberfläche vergeben oder mittels Zufallsgenerator im Gira HomeServer ermittelt – er erlaubt zudem eine Vergabe von außerhalb via Mobiltelefon. Die Gültigkeit des Codes erlischt nach der einmaligen Eingabe oder nach Ablauf einer definierten Zeitspanne.

Diese Anwendung erlaubt große Flexibilität bei gleichzeitig hoher Sicherheit. So kann der Einmalcode zum Beispiel vergeben werden, wenn ein Handwerker eine dringende Reparatur erledigen muss, der Hausherr aber gerade nicht zu Hause ist: Der Handwerker erhält den Code, mit dem er im Zeitraum zwischen 8 und 12 Uhr das Haus betreten darf. Er kann seine Arbeit ausführen, ohne dass ihm jemand die Tür öffnen muss – anschließend hat er keine Möglichkeit mehr, ins Haus zu gelangen. Ein Zutritt außerhalb des Zeitfensters ist ausgeschlossen, Zutrittsversuche können auch außerhalb des Zeitfensters über den HomeServer protokolliert werden. Alternativ können Meldungen per Telefon, E-Mail oder SMS erfolgen.

Die Definition von Zeitfenstern erlaubt noch weitere Anwendungsmöglichkeiten. Eine Reinigungsfachkraft erhält ihren persönlichen Zugangscode, der den Eintritt ins Haus regelmäßig zu bestimmten Zeiten erlaubt, etwa täglich zwischen 9 und 13 Uhr oder nur am Dienstag zwischen 15 und 17 Uhr. Auch in diesem Fall muss niemand im Haus anwesend sein, um die Eingangstür zu öffnen. Über die Touchpanels Gira Control 9 bzw. Gira Control 19 Client lassen sich die Zeitfenster schnell und einfach einstellen. Wechselt das Personal, kann der Berechtigungscode rasch verändert oder gesperrt werden. Diese Funktion ist realisierbar über die Gira Keyless In Codetastatur, den Keyless In Fingerprint und den Keyless In Transponder.

Definierte Zeitfenster garantieren vielfältige Sicherheit. Das Gira Türkommunikations-System bietet darüber hinaus noch weitere Vorteile. Wird der Hausbesitzer beim Zutritt zum Gebäude überfallen und genötigt, die Tür zu öffnen, kann er der Aufforderung Folge leis-ten und dabei parallel einen stillen Alarm auslösen. Dies ist möglich über die Codetastatur mit der Eingabe eines Geheimcodes, ebenso über den Fingerprint durch das Auflegen eines sonst nicht genutzten Fingers – etwa des Daumens.

Doch das Gira TKS-IP-Gateway erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern auch den Wohnkomfort. Über den schlüssellosen Zugang per Gira Keyless In Fingerprint erkennt der Gira HomeServer 3 die Person, die Einlass begehrt, und kann darauf zugeschnittene Funktionen abrufen. So werden beispielsweise beim Eintritt automatisch Lichtszenen abgerufen, die Wohlfühlstimmung verbreiten, die Raumtemperatur wird erhöht und die Lieblingsmusik abgespielt. Hierbei vermag der Fingerprint auch zwischen einzelnen Familienmitgliedern zu unterscheiden, denen jeweils die gewählten Funktionen zugeordnet werden können.

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