Über 300 Arbeiten aus mehr als neun Jahrzehnten, ein eigens für Köln entwickelter Infinity Mirror Room, Skulpturen auf der Dachterrasse mit Domblick – das alles klingt monumental. Yayoi Kusama erzählt trotzdem leise, und dabei mit einer Intensität, die sich schwer abschütteln lässt.
Ihre Polka Dots, Kürbisse und verspiegelten Rauminstallationen sind heute weltweit bekannt – auf Instagram, in Museen, auf Merchandise.
Von frühen Zeichnungen aus den 1930er Jahren über die provokanten Happenings im New York der 1960er Jahre bis zu den großformatigen Bildzyklen ihres Alterswerks.
Frühe Schlüsselwerke wie Aggregation: One Thousand Boats Show von 1963 sind ebenso zu sehen wie das Environment I'm Here but Nothing: ein in Schwarzlicht getauchter Wohnraum, übersät mit fluoreszierenden Klebepunkten. Wer das einmal betreten hat, versteht, was Kusama meint, wenn sie von Auflösung und Unendlichkeit spricht.