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Symposium: Referenz ist alles!?

2 min Lesezeit

Zum Umgang mit Analogien, Bildern, Referenzen, Typen und Zeichen beim Entwerfen

 

Das Arbeiten mit Analogien, Referenzen, Zitaten, Typen, Bildern oder Zeichen gehört für eine große Gruppe von Architektinnen und Architekten scheinbar ganz selbstverständlich zum Handwerkszeug beim Entwerfen. Die damit verbundenen Strategien des Transformierens, Verfremdens, Dekonstruierens oder Abstrahierens einerseits und des Reproduzierens, Nachahmens oder gar Kopierens andererseits, sind dabei ebenso vielfältig wie unterschiedlich. Gemeinsam ist ihnen jedoch nicht nur die Wertschätzung des Vorhandenen, das man als relevant für die eigene Arbeit anerkennt, sondern mitunter auch das Bewusstsein für Traditionen und Bedeutungen, sowie der Glaube an Sprachfähigkeit, Verständlichkeit und Lesbarkeit von architektonischen Formen.

Dabei deutet sich nicht nur im Umgang mit den Referenzen, sondern auch bei der Auswahl der entwurfsprägenden Dinge eine große Vielfalt an. Diese reicht von der Sammlung vorbildlicher historischer Formen über bewährte architektonische Typen bis hin zu persönlich geprägten, atmosphärisch stimmungsvollen Bildern des Alltags als Referenzen für den eigenen Entwurf.

Im Rahmen des Symposiums wird nicht nur die Frage nach der Art und Wahl der Referenzen und deren Bedeutung für die architektonische Entwurfsarbeit gestellt, sondern es wird auch ein Blick auf den vielfältigen Umgang mit den entwurfsprägenden Dingen gelegt. Somit kann die Veranstaltung einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Relevanz von historischen Vorbildern in Architektur und Städtebau liefern und gleichzeitig einen Einblick in die vielfältigen Formen des reproduktiven Entwerfens geben.

 

Symposium

Donnerstag, 6. Juni 2019, 10.30 Uhr - 19.00 Uhr
Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, 65189 Wiesbaden

 

Referenten

Prof. Dr. Cristian Abrihan, HSRM Wiesbaden
Prof. Dr. Nicola Braghieri, EPF Lausanne
Dr. habil. Eva Maria Froschauer, BTU Cottbus
Dr. habil. Ruth Hanisch, Dortmund
Prof. Andreas Hild, TU München
Lukas Imhof, Zürich
Tobias Nöfer, Berlin
Prof. Uwe Schröder, RWTH Aachen

Das Symposium wird von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) als Fortbildungsveranstaltung mit 8 Fortbildungspunkten anerkannt. Kontakt: Prof. Dr. Georg Ebbing, Vertr. Prof. Faraneh Farnoudi, Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen, HSRM Wiesbaden

Das Programm können Sie hier herunterladen.

 

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