Kaum ein anderes Wort ist so vielseitig interpretierbar und so emotional besetzt. Liebe ist nicht nur ein starkes Gefühl, sondern – in Form von Begeisterung – auch eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Verwirklichung von Ideen und Plänen. Sie verleiht uns gewissermaßen Flügel und hilft uns, Zweifel und Ängste zu überwinden. Was aber hat dieses große Wort mit so banalen Alltagsgegenständen wie unseren Türklinken zu tun?

Liebe geht sprichwörtlich „durch den Magen“. Hinter diesem geflügelten Wort verbirgt sich die tiefe Anerkennung der Kochkunst, deren beste Vertreter mit viel Ehrgeiz und Erfahrung, also Sachverstand, Leidenschaft und Hingabe, also Liebe, aus den einfachsten Nahrungsmitteln und ein paar Zutaten immer wieder die raffiniertesten kulinarischen Köstlichkeiten zaubern.

Schiebetuer_4c_aBGenau den gleichen Anspruch wie die Spitzenköche an ihre Gerichte stellen wir von FSB an unsere Erzeugnisse. Auch für die Produktion von Tür- und Fensterbeschlägen der Spitzenklasse braucht man Erfolgswillen, Erfahrung, Begeisterungsfähigkeit und Liebe zum Detail. Sie sind die Voraussetzungen für Qualität. FSB-Markenbeschläge aus dem ostwestfälischen Brakel garantieren Harmonie und Präzision in Werkstoff, Form und Verarbeitung. Eine 10-jährige Funktions- und Nachkaufgarantie ist nicht bloß ein Versprechen. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Genauso wie die Langlebigkeit unserer Produkte: Türen und Fenster begleiten uns Menschen über mehrere Jahrzehnte. Grund genug, auch bei diesen Erzeugnissen nicht nur auf Material, Design und Technik, sondern auch auf Langlebigkeit zu achten. Langlebigkeit ist nichts anderes als Liebe, gekoppelt mit Vernunft zur Wirtschaftlichkeit. Ein wichtiges Merkmal für alle Ausschreibungen, bei denen sich oft das Submissions-Ergebnis mehr am günstigen Preis, als weniger an der wirtschaftlichsten Lösung orientiert.

In der DIN EN 1906 sind lediglich Mindestanforderungen festgelegt. Ein Leistungsvergleich des FSB-Objektbeschlages mit den einzelnen Positionen dieser Norm zeigt, dass die Konstruktion dieses Beschlages den Mindestanforderungen weit überlegen ist.

Zurück zum Thema Liebe, zu der bekanntlich auch die Erotik gehört.

1144_E-4cVon der Erotik eines gelungenen Gerichts war bereits die Rede. Aber wie erotisch können Türdrücker sein? Wir behaupten: sehr. Und meinen damit nicht nur die Material-Erotik von geschliffenem Stahl, patinierter Bronze oder matt glänzendem Aluminium, sondern auch und vor allem die haptische Erotik unserer Hand-Schmeichler. Schließlich sind Türdrücker nichts anderes als Hand-Werkzeuge zum Öffnen und Schließen von Türen. Sie stehen in einer stolzen Ahnenreihe der Artefakte, die wir Menschen uns von der Steinzeit bis heute geschaffen haben.

Millionen von Menschen – und nicht nur Architekten – lieben das schmeichelnde FSB-Handform-Design, das in den 4 Geboten des Greifens seinen Schrift gewordenen Ausdruck gefunden hat. „Begreifen“ wird hier doppelsinnig: Wir Menschen begreifen mit der Hand und dem Gehirn. Ohne unser „Handgefühl“ hätten wir uns nicht zu dem entwickeln können, was wir als Spezies namens „Homo Sapiens“ heute sind.

Sie sehen: Wahre Liebe hat unendlich viele Facetten. Sie ist ehrlich, möchte erkannt (und anerkannt) werden, und sie will dienen. Wie wir und unsere Produkte.

Und mit dieser Einschätzung steht Gigerenzer beileibe nicht allein da. Im Gegenteil, viele Experten teilen seine Ansicht. In eine sehr ähnliche Richtung geht zum Beispiel der US-Psychologe Tim Wilson, ein Pionier auf dem Feld der Entscheidungsforschung. So berichtet Wilson in seinem kürzlich erschienenen Buch „Gestatten, mein Name ist Ich“ (Pendo 2007) unter anderem darüber, wie seine Immobilienmaklerin vorgeht, um herauszufinden, in was für einem Haus ihre Kunden am liebsten wohnen würden: „Wenn sie einen Kunden zum ersten Mal trifft“, schreibt Wilson, „hört sie geduldig zu, was für Wünsche und Vorlieben er hat, und nickt zustimmend.“ Dann vergisst sie alles, was sie gehört hat und zeigt ihrem Kunden eine große Vielfalt von Häusern – gerade auch solche, die der Kunde in seiner Beschreibung abgelehnt hat. „Bei den Besichtigungen achtet die Maklerin genau auf die emotionalen Reaktionen des Kunden, während sie durch die Häuser gehen, und versucht zu schlussfolgern, wonach er tatsächlich sucht. Oft, so sagt sie, komme sie dabei zu dem Schluss, dass die Menschen etwas ganz anderes suchen, als sie ihr gerade beschrieben haben.“

Diethelm Gieffers, FSB

Die vier Gebote des Greifens

Nur: Wie lässt sich das erklären? Wie kann es sein, dass der Bauch dem Kopf manchmal überlegen ist?

VierGebote-1 1. Daumenbremse
Der Daumen sucht stets eine Richtung. Bereits auf den ersten Faustkeilen lassen sich Spuren dieser Suche nachweisen. Viele Gegenstände des Greifens haben eine ausgesprochene Daumenorientierung.
VierGebote-2 2. Zeigefingerkuhle
Auch der Zeigefinger ist immer auf Richtungssuche. Der Lotse der Hand tastet sich suchend vor, lässt die übrigen Finger nachkommen.
VierGebote-3 3. Ballenstütze
Die Hand als Einheit verlangt „eine Stütze“. Daumen und Zeigefinger sondieren den Raum. Dann fasst die Hand als Ganzes zu. Der Handballen will dabei gestützt werden. Nur so kann die Kraft aufgebracht werden.
VierGebote-4 4. Greifvolumen
Den Griff ins Leere schätzt die Hand nicht. Sie will ballig geführt werden. Greifvolumen ist notwendig. Beim sinnfreien Spielen mit Handschmeichlern, meist bunten Steinen in Ei-Form, verrät der Mensch unbewusst dieses Grundbedürfnis.