Willkommen in unserer Rubrik „Rewind“. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von BerührungsPUNKTE möchten wir Sie in den kommenden Wochen und Monaten mitnehmen auf eine spannende Zeitreise – Wir blicken gemeinsam zurück auf die vergangenen 20 Jahre und stellen Ihnen unterhaltsam und informativ die wichtigsten Ereignisse aus unterschiedlichen Bereichen vor. Machen Sie sich bereit und begeben Sie sich zurück ins Jahr 2004.

 

2004

BerührungsPUNKTE – Architektur im Bau

In diesem Jahr findet zum erstem Mal „Architektur im Bau“ statt – spannende Projekte zwischen Roh- und Ausbau in Kombination mit Vorträgen und kurzen Präsentationen renommierter Architekten und der Firmen FSB, Gira und KEUCO sorgen für einen spannenden Austausch in ungezwungener Atmosphäre. Die erste Baustellenbegehung fand in Frankfurt statt, wo das Lufthansa-Verwaltungsgebäude, damals realisiert durch das Architekturbüro Ingenhoven, Overdiek & Partner, besichtigt wurde. Seit diesem Tag lud BerührungsPUNKTE dank des großen Erfolgs bis 2010 dreimal im Jahr zur AIB.

 

 

Taipei 101

Es geht hoch hinaus – am 31.12.2004 fand die offizielle Einweihung des damals höchsten Gebäudes der Welt statt: des Taipei Financial Centers in Taiwan, kurz Taipei 101, dessen Name sich auf die Anzahl der Stockwerke bezieht. Eine Opernaufführung sowie weitere Veranstaltungen zu Ehren des neuen Gebäudes lockten viele Prominente in das 508 Meter hohe Gebäude. Die Feier fand auf der Aussichtsplattform im 89. Stock statt, von wo aus man in einer verglasten Aussichtshalle einen tollen Blick über die Stadt genießen kann. Gleichzeitig sieht man von dort aus auch die 660 Tonnen schwere Metallkugel, die die Schwingungen des Gebäudes dämpfen soll, um es in dieser erdbebenreichen Region zu sichern. Die Architektur des Taipei 101 soll an einen Bambus erinnern und ist der traditionellen chinesischen Tempelarchitektur, der Pagodenform, nachempfunden. An der Fassade befinden sich außerdem übergroße chinesische Glücksmünzen und die Einteilung des Turmes in acht Abschnitte verweist auf die gleichnamige Chinesische Glückszahl. Chefarchitekt des Gebäudes ist der Taiwanesische Architekt Chang Yong Lee – den Auftrag für den Bau der Fassade erhielt jedoch die deutsche Firma Josef Gartner GmbH aus dem bayerischen Gundelfingen.

 

 

 

 

Kunstklappe

Für ehrliche Kunstdiebe wurde in Wien im Jahr 2004 die erste sogenannte „Kunstklappe“ installiert. Wer ein Kunststück gestohlen hatte und dies später bereute, bekam dort die Möglichkeit, nach dem Vorbild der bekannten Babyklappe, das gestohlene Objekt anonym zurückzugeben. Gestaltet ist die Kunstklappe wie ein großer Postschlitz, der sich im Gebäude der Werftgalerie des Vereins Kunstwerft im Wiener Innenstadtbezirk Neubau befindet. Eigentlich war diese umfunktionierte Öffnung für einen Kohleschacht gedacht – mit Kunststoff verkleidet und mit Lamellen ausgestattet, die einen erneuten Diebstahl verhindern, wurden dort bis 2006 über 40 gestohlene Kunstobjekte abgegeben. Diese sind online in der „Sammlung Gestohlener Kunst“ verzeichnet und sollen natürlich wieder in die Hände des Besitzers übergeben werden. Darüber hinaus wurden die Kunstwerke sogar mehrmals international ausgestellt. Inzwischen hat die Werftgalerie und somit auch die Kunstklappe allerdings ihre Pforten geschlossen.

 

Fertigstellung der Highlight Towers

Bereits von Weitem erkennt man die Highlight Towers im Norden von München, die im Jahr 2004 fertiggestellt wurden. Die gläserne Architektur und die Brückenverbindungen zwischen den ungleich großen Türmen machen sie zu einem besonderen Bauwerk mit klaren Linien. Mit einer Höhe von 126 und 113 Metern zählen die Highlight Towers zu den höchsten Gebäuden in München und bieten hochwertige Büroflächen mit einer spektakulären Aussicht. Entworfen wurden die zwei Türme von dem deutschen Architekten Helmut Jahn, der sich bei der Formgebung für zwei Parallelogramme entschied. Die Highlight Towers werden aber vorerst die letzten Hochhäuser in München sein, denn ein Bürgerentscheid vom 21.November 2004 legte fest, dass bis auf Weiteres kein Gebäude eine Höhe von 100 Metern überschreiten darf.

 

 

Facebook

Bereits 14 Jahre ist es her, dass der damalige Student der Psychologie und Informatik der Harvard Universität Mark Zuckerberg das soziale Netzwerk „Facebook“ gründete. Ein Jahr zuvor hatte er bereits das umstrittene „Facemash“ ins Leben gerufen, das durch das Zufallsprinzip die Bilder zweier Studentinnen einblendete, deren Aussehen anschließend bewertet werden konnte. Mittlerweile wurde die Domain versteigert – der neue Besitzer zahlte stolze 30.201 Dollar. Facebook ist heute eine der größten Webseiten der Welt mit rund 400 Millionen Mitgliedern. Übrigens: Da Mark Zuckerberg an einer Rot-Grün-Sehschwäche leidet, entschied er sich für Blau als die Offizielle Facebook-Farbe.

 

Queen Mary II zu Gast in Hamburg

Am 19. Juli 2004 durfte die Hafenstadt Hamburg eines der weltweit größten Passierschiffe begrüßen: Die Queen Mary II. Als erster deutscher Hafen und der einzige in Deutschland, in dem sie sogar über Nacht blieb, empfang Hamburg die „Königin“ mit großem Stolz. Ein buntes, maritimes Rahmenprogramm mit typischer Kreuzfahrtschiff-Musik wie Blues und Walzer lud die rund 300.000 Zuschauer zum Tanzen und Feiern ein – bevor das Flaggschiff der Kreuzfahrtmarke Cunard Line bereits am nächsten Morgen wieder seine Segel hisste. Die „Queen Mary 2“ wurde am 8. Januar 2004 von Queen Elizabeth II. getauft und bietet Platz für bis zu 2620 Passagiere und 1254 Crew-Mitglieder. Eine „schwimmende Bibliothek“ und ein eigenes Planetarium sorgen bei den Gästen für jede Menge Unterhaltung. Mittlerweile ist die Queen Mary II regelmäßig zu Gast im Hamburger Hafen und lockt jedes Mal zahlreiche Besucher an.

 

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens unserer Kommunikationsinitiative laden wir Sie herzlich ein, uns anlässlich der Architektur-Biennale 2018 in Venedig in unserem Meetingpoint im Zeitraum 24.-28.5.2018 zu besuchen. Melden Sie sich einfach hier an! (Unser Jubiläumsfest am 26.05.2018 ist leider schon ausgebucht.)