Eine neue Welt fürs Badezimmer

Kalifornien/USA. Der inspirierendste Ort der Welt dient als Ausgangspunkt einer Reise durch den Südwesten der Vereinigten Staaten. Von hier hat sich der Fotograf Stephan Schacher zusammen mit seinem Team auf den Weg gemacht, um Neues auszuprobieren. Der Zauber großer Naturschauspiele, einzigartiger Landschaften und ungebändigter Naturkräfte als Inspiration für eine Produktfotografie, die ihresgleichen sucht. Das Ergebnis: Eine Reihe von Fotos der einzigartigen Armatur meTime_spa von ...

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Leben im Schuhkarton

In unserem Kulturkreis würde man bei der Betrachtung der Innenaufnahmen der beengten Wohnschachteln eher von einem Dahinvegetieren sprechen, eher von einem Existieren, einem Dasein – aber Leben? Michael Wolf geht diesem Phänomen nach, er hinterfragt und relativiert einiges.Auch unsere Definition von Leben und Existenz. Unser Wertesystem, unsere Prioritäten. Er sagt zu seiner Serie „100 x 100“: „Das Problem des Platzmangels ist in Hongkong wohl ...

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100 x 100

Eine Fotodokumentation zum Leben auf engstem Raum Im Jahr 2006 nahm der deutsch-amerikanische Fotograf Michael Wolf (*1954 in München) Fotos von Bewohnern in ihren Zimmern in einem Gebäude in Hongkong, Shek Kip Mei, auf. Der geschichtsträchtige Gebäudekomplex ist bis heute in großen Teilen abgerissen worden. Wolf benutzte ein Weitwinkel-Objektiv, das so viel der Innenräume wie möglich erschließt. Jedes Zimmer war 10 mal 10 Fuß ...

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In Serie: Der Architekt

1.000 goldglänzende Skulpturen in einem Hochregal inmitten eines venezianischen Gartens – mit Rollkragen, Helm und Planrolle unterm Arm. Ihre äußere Erscheinung könnte vielleicht dem entsprechen, was dem Image eines Architekten heutzutage anhaftet. Er misst allerdings nur ca. 30 cm in der Höhe und lässt sich in (und auf) den Arm nehmen. Er kann nicht Auto fahren, fährt aber gern mit (kommt aber ein bisschen ...

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Venedigs Morbidität und kühne Visionäre moderner Architektur

Zwischen Gesprächen und Schweigen und Stille Die Fotografin Ingrid von Kruse im Porträt Vendramina Marcello hat ein ganz kleines, feines Lächeln um ihre Mundwinkel. La Dogaressa nennt sie Ingrid von Kruse, weil ihrer alten Familie, wie man sagt, der erste Doge Venedigs entstammt. Ihre feinen kleinen Löckchen liegen im Haarnetz eng und artig um ihren Kopf. Die betagte Dame blickt dem Betrachter nicht ins ...

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Fotostrecke: Illusionisten

  „Wir wollen die Wahrnehmung für den realen Ort stärken. Wir suchen Möglichkeiten, in einer neuen verständlichen Sprache ‚er-leb-bare’ Räume zu schaffen.“ Dass die neue Wahrnehmung eine Illusion ist, der neue Raum zwar erlebbar aber nicht materiell ist, spielt in ihrem Fall keine Rolle. Das interdisziplinär arbeitende Berliner Medienkunst-Büro Mader Stublic Wiermann projiziert eine Welt in die Welt, Räume in Räume und Innerstes ins ...

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Ästhetik der stillen Körper

Die Aktfotografie von Günter Rössler  „Er verrät die Frauen nicht – ihre Empfindsamkeit und Verletzbarkeit werden in den Aktfotos spürbar!“ Renate, ehemaliges Aktmodell, schwelgt im Film in der Erinnerung der vergangenen Tage, an denen sie dem Fotografen Günter Rössler (1926–2012) Modell stand. Fast wie von Rodin, wie für die Ewigkeit in Stein gemeißelt, lassen sich die Figuren betrachten, deren Protagonistinnen kühn und verletzbar, ästhetisch ...

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Fremde Perspektiven

Dirk Brömmel 2003 begann Dirk Brömmel, Wasserfahrzeuge aus unkonventioneller Perspektive zu fotografieren. Er stellte sich auf eine Brücke und fotografierte die passierenden Schiffe aus der Vogelperspektive. Markant kommt die Melancholie der Schiffsmontagen in der Serie zum Tragen, die er 2005 in Venedig fotografierte. Hier nahm er im selben Verfahren – wie könnte es anders sein – die typischen schwarzen Gondeln auf. Auf den Fotografien ...

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Stillstand, der bewegt

Fee Hollmig Die Fotografin Fee Hollmig hat sich nachts mit ihrer Kamera im ländlichen Deutschland auf die Pirsch begeben. Entstanden ist die Bildserie „Wo Fuchs und Hase“.   Durch den Titel der Bildserie schlägt Fee Hollmig die Brücke ins Unreale, und genau dieser Brückenschlag ist das Irritierende an den Bildern. Auf den ersten Blick vermutet man kein reales Leben in den Häusern und ihrem ...

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Mehr Fotografie geht nicht

Interview mit Ingo Taubhorn Ein Interview zum Thema Wechselbeziehung – dabei ist ein Gespräch ja auch immer eine Wechselbeziehung. Ingo Taubhorn ließ BerührungsPUNKTE zwei Stunden lang warten – glücklicherweise in angenehmer Gesellschaft: inmitten zahlreicher Traummänner. Es gibt Schlimmeres! Als ich nach zweieinhalb Stunden des Wartens endlich von ihm gehetzt, aber herzlich begrüßt werde, tritt genau der Fall ein, den man als „Worst Case“ bezeichnen ...

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