Seit dem 5. April 2016 hat Suhl offiziell ein neues Haus der Wirtschaft. Die IHK als Bauherr möchte den Neubau im Herzen Suhls nicht nur als eigenen Standort, sondern „auch als Anlaufpunkt für die Wirtschaft allgemein“ verstanden wissen und setzt so ein Zeichen für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.

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Auf der Fläche des zu DDR-Zeiten erbauten Kulturhauses ist durch Rück- und Neubau ein moderner viergeschossiger Bau aus Glas, Stahl und Beton entstanden, der sich sowohl funktional als auch gestalterisch in die drei Teile Bürogeb.ude, Konferenzbereich und Parkhaus gliedert. Das über zwei Stockwerke gehende Parkhaus schultert als Sockel sowohl den viergeschossigen Büroteil als auch den eingeschossigen, nördlich angrenzenden Konferenzbereich. Formal wird die Dreigliederung des Gebäudes durch Materialwechsel betont. Markant tritt der Bau durch seine auskragenden und dabei aus der Parallele herausgedrehten Geschosse und Dachscheiben hervor. Die gegeneinander verdrehten Geschosse führen Fluchten des umgebenden Bestands fort und schaffen so ein organisches Gewebe, in dem neue Architektur und das unter Denkmalschutz stehende Ensemble „Bahnhofstraße“ selbstverständlich ihren Platz haben. Die Glasfassaden ermöglichen weitflächige Einblicke in das Foyer des Hauses und betonen damit dessen öffentlichen Charakter. Andererseits ergeben sich von den Dachflächen des Parkhauses, die dem Konferenzbereich als nutzbare Freiflächen vorgelagert sind, interessante Ausblicke auf das Stadtzentrum und den Domberg. Auch in den Bürofl.chen wurden durch Glastrennwände und raumhohe Fenster Sichtachsen nach innen und außen geschaffen, was für eine besonders helle und angenehme Arbeitsatmosphäre sorgt.

bildschirmfoto-2016-09-27-um-15-37-05Nicht nur die großen Fenster, auch die Türen werden im Haus der Wirtschaft mit klassisch anmutenden, fein matten Edelstahlgriffen aus dem Hause FSB geöffnet. Die gewählte Modellreihe 1035 ist ein Design der Innenarchitektin Heike Falkenberg, die ihren Entwurf aus dem Modell FSB 1076 von Robert Mallet-Stevens entwickelt hat, das seinerseits als „Frankfurter Modell“ berühmt geworden ist. FSB 1035 macht aus dem auf Gehrung gearbeiteten Rundstabgriff einen flacheren, plan statt rund in der Hand liegenden Griff, der dem klassischen Look des Ursprungs eine neue Variante hinzufügt. Im Haus der Wirtschaft wurde das Zugangskontrollsystem M300 von FSB in seiner vollen Breite ausgeschöpft. Sowohl Innen-, Abschnitts- als auch Au.entüren wurden mit elektronischen M300-Beschlägen ausgestattet, die überwiegend online administriert werden. Das einheitliche Griffprogramm, das sowohl für die elektronischen als auch für die klassisch-mechanischen Beschläge zur Verfügung stand, sorgt dabei für eine ansprechende, durchgängige Ästhetik.

Auch die klug abgestimmte Zu- und Ausfahrtskontrolle der Tiefgarage vertraut auf die Technik des M300-Systems. Die Kontrolle ist semiautomatisch konzipiert und kombiniert Flexibilität, Komfort, Sicherheit und Fehlervermeidung bei der Administration. Die Zufahrt mittels Rolltor ist über zwei Modelle organisiert: einerseits ganz klassisch über individuelle Identmedien, andererseits kann der in der Garage befindliche Wandleser über ein Zeitprofil gesteuert werden, bei dem die gewünschten Zeiten komfortabel online anhand einer Software definiert werden. Eine freie Ausfahrt ist durch die Kopplung von Schranke und Rolltor jederzeit und ohne Identmedium gesichert. Die Türen der Tiefgarage sind über M300-Außenbeschläge (Sicherheitsmerkmal ES 1 ZA/S2) gesichert und mit einem selbstverriegelnden Antipanikschloss kombiniert.

bildschirmfoto-2016-09-27-um-15-36-51Ebenfalls in den Bürobereichen ist intelligente Zutrittsorganisation eine elementare Funktion, die bei FSB als „Office“-Funktion systemimmanenter Bestandteil aller M-Systeme ist. Die Zutrittsberechtigungen können hier sowohl über Identmedien als auch online über die Beschläge organisiert werden. Neben den einfachen Funktionen „Beschlag kann oder kann nicht“, „Identmedium darf oder darf nicht“ bietet M300 ein differenziertes Konzept mit der auch vielfältige individuelle und temporäre Sonderkonstellationen bewerkstelligt werden können. So wird die Haupteingangstür im Haus der Wirtschaft beispielsweise semi-automatisch gesteuert: Der erste Mitarbeiter aktiviert morgens die Tür auf „daueroffen“, indem er sie ganz einfach mit seinem Identmedium öffnet, und erleichtert so allen nachfolgenden Kollegen und Besuchern den Zugang zum Haus.
türgriffe

Gestaltung: Graft

Formale Reduktion gepaart mit ergonomischer Qualität: FSB 1246 von GRAFT vereint in sich Parameter, die in dieser formalen Gestalt gänzlich neu sind. Kleine Radien und großflächige Überwölbungen erschaffen skulpturale Spannungen und Kontraste, die den Türdrücker gleichermaßen ästhetisch spannend wie langlebig machen. In haptischer Hinsicht überzeugt das wohlproportionierte Greifvolumen; mit seinen klaren Geometrien fügt sich FSB 1246 zudem harmonisch in jedes architektonische Umfeld ein.