Der 87-jährige japanische Architekt Arata Isozaki hat den diesjährigen renommierten Pritzker-Preis gewonnen und damit die höchste Auszeichnung für Architektur.

Bereits seit über 50 Jahren ist er als Architekt tätig und gilt als einer der ersten, der Projekte außerhalb seines Heimatlandes realisierte. Mit seinen über 100 Bauten brachte er den Stil seiner Heimat in die verschiedensten Kontinente wie Europa, Asien oder Nordamerika und gilt als Visionär seiner Generation. Zu seinen bekanntesten Bauwerken zählen das Olympische Stadion in Barcelona (s.o. © Hisao Suzuki, Pritzker Architecture Prize), das Museum of Contemporary Art in Los Angeles und das Eishockey-Stadion in Turin.

Isozaki ist der achte japanische Architekt, der die höchste Auszeichnung der Architektur erhält.

Grata Isozaki, Bild © Pritzker Architecture Prize

MoLA, Bild © Yasuhiro Ishimoto, Pritzker Architecture Prize