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Sanieren und Restaurieren: Produkte von FSB in Bestandsbauten

3 min Lesezeit

In die Jahre gekommene Altbauten gibt es viele. Doch um diesen wieder neues Leben einzuhauchen und sie den aktuellen Standards anzupassen, ist ein Abriss längst nicht mehr zeitgemäß. Viel nachhaltiger und mit einem deutlich geringeren Energie- und Ressourcenverbrauch verbunden, ist das Instandsetzen, Modernisieren und Umbauen solcher Gebäude. Dabei gilt es, die vorhandene Struktur den Bedürfnissen der Nutzer anzupassen.

Architekturikone präsentiert sich im neuen Gewand
Neue Nationalgalerie Berlin

Neue Nationalgalerie Berlin (Aussen)
© Simon Menges

Der nach Plänen von Mies van der Rohe 1968 fertiggestellte Bau, der bis heute als Ikone der westlichen Moderne gilt, musste bereits 2015 zu Sanierungszwecken schließen. Erst vor kurzem wurde er den Staatlichen Museen zu Berlin feierlich übergeben. Über die Jahre erweckten David Chipperfield Architects die Nationalgalerie zu neuem Leben und griffen dabei so wenig wie möglich in die Originalstruktur ein. So wurden die vorhandenen Deckengitter und Steinplatten der oberen Ausstellungshalle aufwendig restauriert. Zudem stand neben der Sanierung der Gebäudehülle unter anderem die Erneuerung der Haustechnik auf dem Plan. In diesem Zuge beschäftigten sich die Architekten auch intensiv mit dem Thema Türbeschläge – ein Detail, das bereits für Ludwig Mies van der Rohe von großer Bedeutung war.

© Simon Menges

Der nach Plänen von Mies van der Rohe 1968 fertiggestellte Bau, der bis heute als Ikone der westlichen Moderne gilt, musste bereits 2015 zu Sanierungszwecken schließen. Erst vor kurzem wurde er den Staatlichen Museen zu Berlin feierlich übergeben. Über die Jahre erweckten David Chipperfield Architects die Nationalgalerie zu neuem Leben und griffen dabei so wenig wie möglich in die Originalstruktur ein. So wurden die vorhandenen Deckengitter und Steinplatten der oberen Ausstellungshalle aufwendig restauriert. Zudem stand neben der Sanierung der Gebäudehülle unter anderem die Erneuerung der Haustechnik auf dem Plan. In diesem Zuge beschäftigten sich die Architekten auch intensiv mit dem Thema Türbeschläge – ein Detail, das bereits für Ludwig Mies van der Rohe von großer Bedeutung war.

Auch für die Neue Nationalgalerie entwarf er eigene Türdrücker, die nach wie vor mit all ihren Gebrauchsspuren im Einsatz sind. Muss eines der Originale aus Alters- oder Verschleißgründen doch ausgetauscht werden, wird es durch Nachbauten von FSB ersetzt, die sich soweit wie möglich am Original orientieren. Denn das Unternehmen ist als einziger Hersteller in der Lage, historische Türdrücker originalgetreu zu reproduzieren. Dies war der Fall bei den WC-Rosetten. Darüber hinaus kamen die Modelle FSB 1015 und FSB 1045 aus Aluminium vielfältig zum Einsatz, die sich zurückhaltend und harmonisch in das Gesamtbild einfügen. Für die große zweiflügelige Holzrahmentür wurde gemeinsam mit FSB ein senkrecht stehender Standflügeltürdrücker entwickelt, der durch einen grünen Pfeil die Betätigungsrichtung anzeigt.

© Simon Menges
© Simon Menges

Historische Hülle mit modernem Kern
Lokschuppen Mannheim

Lokschuppen Mannheim
© Daniel Vieser. Architekturfotografie, Karlsruhe (www.dv-architekturfotografie.de)

Zwischen zwei historischen Bahngebäuden in der Nähe des Mannheimer Bahnhofs befinden sich Lokschuppen und Werkstattgebäude – errichtet in den 1870er-Jahren. Sie zählen zu den ältesten Bestandteilen des alten Bahnhofs und sollen reaktiviert werden. Bereits 2018 hat Architekt Matthias Jarcke im Lokschuppen die perfekten Räumlichkeiten für sein Büro gefunden, das selbst die Sanierungsmaßnahmen des Gebäudes übernommen hat. Dabei sollten sowohl inspirierende und zeitgemäße Räumlichkeiten geschaffen als auch das industriegeschichtliche Ambiente beibehalten werden. So wurden Sandstein-Mauerwerk und Holzbalken behutsam gereinigt und auch die eisernen Tore vor der Einfahrt wurden aufwendig restauriert. Um jedoch ein angenehmes Arbeiten zu ermöglichen, tauschte das Büro das Oberlicht im Dachstuhl durch eine moderne Lamellen-Verglasung. Eine in Teilen des Gebäudes eingezogene Zwischendecke sorgt darüber hinaus für mehr Fläche – insgesamt stehen dem Büro jetzt 800 qm zur Verfügung.

Auch bei der Innenraumgestaltung legte Matthias Jarcke viel Wert auf den behutsamen Umgang mit dem Bestand. Daher sollten sich auch die verwendeten Griffe zurückhaltend in ihre Umgebung fügen. Für diesen Anspruch bot FSB die passende Lösung: Das Modell FSB 1244 in gestrahltem Aluminium und schwarzer Eloxierung kommt als Fenstergriff, WC-Garnitur, Rahmentür- und Schutzbeschlag, Türdrückergarnitur und an den neuen Glastüren in den Einfahrtstoren als Glastürbeschlag zum Einsatz. Ohne zu stören oder aufdringlich zu sein, integriert sich das Modell in die Räumlichkeiten.

Fließender Übergang zwischen Alt und Neu
Brönnerstraße 22 Frankfurt am Main

Brönnerstraße 22 Frankfurt am Main
© thomasmayerarchive.de

Beim Neubau in der Brönnerstraße 22 galt es, ein bestehendes Gründerzeithaus in der Innenstadt in den Innenhof hinein zu erweitern. Für dieses Projekt beauftragt wurde das Büro NKBAK von Nicole Kerstin Berganski und Andreas Krawczyk, das sich für einen aus unterschiedlichen Quadern bestehenden kubischen Bau entschied. Die größte Herausforderung stellte die ungewöhnliche Hinterhofsituation dar, denn der Hof war nicht nach hinten geschlossen, sondern öffnete sich in Richtung des Peterskirchhofs. Die angrenzende Kirchenmauer war zudem denkmalgeschützt. Also versuchten die Architekten diese Mauer in den Neubau zu integrieren und fertigten die Fassade aus bunt sortierten, handgemachten Ziegeln. Gleich drei verschiedene Ziegelformate kamen dabei zum Einsatz und sorgen für Lebendigkeit und Rhythmus. Außerdem sind alle Freiflächen erhalten geblieben. Während in den oberen Geschossen des neuen Gebäudes jeweils eine Wohnung entstanden ist, dient das Erdgeschoss dem Architektur- und Designmagazin stylepark als neues Büro.

© thomasmayerarchive.de
Brönnerstraße 22 (Innen)
© thomasmayerarchive.de
Brönnerstraße 22 (Innen)
© thomasmayerarchive.de

Für die Innenraumgestaltung setzten sie auf ausgewählte Objekte und Details, wie FSB-Griffe an Türen und Fenstern. Das Modell FSB 1144 ist in seiner Form geschmeidig und schmeichelnd und wurde aufgrund der angenehmen Haptik und Langlebigkeit in Edelstahl verbaut. Dank des zurückhaltenden und eleganten Designs integrieren sich die hochwertigen Griffe in die Architektur und setzen zugleich einen ästhetischen Akzent.

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