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FSB: Autorendesign – Griffprogramme namhafter Produktgestalter

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Unter dem Stichwort „Autorendesign“ haben namhafte Produktgestalter aus vielen europäischen Ländern für FSB jeweils aus ihrem typischen Formenverständnis heraus Griffprogramme für Europa geschaffen. Die Nähe zu ihrer jeweiligen nationalen Heimat ist unverkennbar.

Der Engländer Jasper Morrison mit seiner Vorliebe für das Schlichte, Handfeste und Griffige;
der Franzose Philippe Stark, der beweist, dass es möglich ist, selbst beim Design banale Allerweltsprodukte eine starke persönliche Handschrift zu entwickeln, ohne die Funktionalität zu verraten; der Holländer Ton Haas, der meint, dass eine holländische Klinke vor allem Volumen haben sollte; der Däne Erik Magnussen, der aus gefalteten Edelstahlbändern eine Griffserie schuf, die die Leichtigkeit des Flügelschlages einer skandinavischen Möwe besitzt; der deutsche Architekt Hans Kollhoff mit seinen klaren Griffen in der Sprache der legendären 30er Jahre; der Deutsche Dieter Rams, dessen prägnante Griffe sogar ganz seinem Motto „weniger ist mehr“ folgen; das deutsche Designerehepaar rahe + rahe, das der Bauhausstadt Dessau eine eigene Klinke schenken wollte; unserem Kollegen Hartmut Weise mit seiner leichten und schwebenden Edelstahlserie; der englische Architekt Nikolas Grimshaw, der eine aus der Besteckindustrie bekannte Gestaltung auf seine Türklinke übertragen hat; und nicht zu vergessen sei der Altmeister des anonymen Industriedesigns, unser Johannes Potente. Seine Klassiker befinden sich auch in der ständigen Sammlung des MoMA in New York.

Eine Produktfamilie umfasst in der Regel einen oder zwei Türdrücker, den dazugeh
örigen Fenstergriff sowie Knöpfe und Türstopper.

Autorendesign
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