[auf der bau II]

Sonderausgabe zum Messeauftritt von BerührungsPUNKTE auf der BAU 2005 in München

BerührungsPunkte goes BAU – und das schon zum zweiten Mal. FSB, Gira und Keuco boten einen Moment der sinnlichen Erholung im Messewahnsinn. Platz zum Entdecken, Staunen und Erleben, natürlich auch von Produkten. Diesmal versprachen drei riesige Halbkugeln geheimnisvolle Entdeckungen, in die der Besucher eintauchen konnte …

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Inhalt

Einfach Eintauchen…

…in drei abgeschlossene Welten. Drei riesige Halbkugeln, drei Welten, drei Aspekte des Themas Zukunft. Eigenartige akustische Phänomene entstehen im Inneren der Kugel. Was an einem Punkt heimlich und leise bleibt, hallt ein paar Zentimeter weiter plötzlich verstärkt wie über einen Lautsprecher. Kleine intime und abgeschirmte Gemeinschaften auf Zeit entstehen. BerührungsPUNKTE goes bau. Nun schon zum zweiten Mal und wieder mit einem auffallend anderen Standkonzept. Wo in der Regel »höher, größer, beeindruckender« präsentiert wird, bieten FSB, GIRA und KEUCO einen Moment der sinnlichen Erholung. Platz zum Entdecken, Staunen und Erleben, natürlich auch von den Produkten – den Detailprodukten eines Gebäudes, die jeden Tag berührt werden. Wer den ersten gemeinsamen Stand von FSB, GIRA und KEUCO auf der bau 2003 erlebte, erkannte das Zitat auf den ersten Blick. Waren es damals 18, jeweils ein Meter große Kugeln, die von der Decke hingen und sinnliche Erlebnisse präsentierten, versprachen diesmal drei riesige Halbkugeln geheimnisvolle Entdeckungen. Der Besucher tauchte in […]

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Kugel 1: In kultigen Galaxien…

Wie stellten wir uns früher die Zukunft vor? Raumpatrouille Orion ist die Kultserie der 60er Jahre, die unbeschwert an stets fortschreitende Technik glaubt und eine Zukunft ausmalt, in der Meeresböden besiedelt und fremde Kolonien im Weltraum entdeckt werden. Besonders lustig an der Serie ist, dass die Raumschiff-Umgebung mit Alltagsgegenständen realisiert wurde, die wir in der Orion-Kugel zeigten. Feinminenspitzer und Nähgarnrollen bildeten z.B. Steuerungselemente im Cockpit. Ein Eiskugelformer stellte eine „Roboterhand“ dar. Kreativität zeigten die Set-Ausstatter beim Bau der legendären Laserpistole HM4, den original Film-Raumanzügen sowie Frog-Raumschiffen. Bild 1: Eintauchen in die Zukunft von gestern. Bild 2: Filmvergnügen in der Kugel: Eva Pflug als Leutnant Tamara Jagellovsk. Bild 3: Feinminenspitzer von Dahle im Original und im Orion-Cockpit. Bild 4: Die legendäre HM4 mit original Tetra-Pak-Ausgießer.

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Kugel 2: Sinnliches und Übersinnliches

Zukunft – immer erwarten wir etwas von ihr. Glück, Sicherheit, wenigstens etwas Zufriedenheit. In unsicheren Zeiten boomt die Hellseherei. BerührungsPUNKTE machte diesmal mit. Unter einer Kugel konnten die Besucher nach Herzenslust dem Aberglauben frönen. Ein KEUCO-Handtuchspender servierte ausnahmsweise einmal Glückskekse. Bild 1: Das Türdrückerorakel gewährt einen Blick in die Zukunft, z.B.: »Sie lernen doch noch kochen!« Bild 2: Die Zukunft schwarz auf weiß: ein Glückskeks aus dem KEUCO-Handtuchspender. Bild 3: Horoskop auf Knopfdruck – mit GIRA-Kommunikationstechnik hören, was die Zukunft bringt. Bild 4: Wasserspringschale. Nur mit der richtigen »Vibration« ist hier Wasser in Wallung zu bringen. Bild 5: Sogar Jesus erschien plötzlich an einer weißen Wand. Oder war es Che Guevara?

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Kugel 3: Space Architecture

Wie bauen wir in Zukunft? Vielleicht so ähnlich, wie es das »Mondhotel« des niederländischen Architekten Hans-Jurgen Rombaut vorwegnimmt. Kugel drei zeigte verschiedene Projekte zeitgenössischer Architekten, die für die besonderen Bedingungen auf Mond und Mars planen, unter anderem von der TU Wien und der TU Darmstadt. Mehr zu den Projekten unter: www.lunararchitecture.com www.the-4th-planet.org www.hb2.tuwien.ac.at/dbase/projekte      

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»Wir haben die Dusche schon geflogen«

BEMANNTE RAUMFAHRT UND ARCHITEKTEN Zukunftsvision Raumfahrtarchitektur – diese Präsentation realer Projekte am BerührungsPUNKTE Stand begeisterte Dipl. Ing. arch. Thomas Dirlich. Sogleich zückt er seine Visitenkarte, unter dem Namen steht »Bemannte Raumfahrt «. Der Architekt erforscht an der Technischen Uni München, wie im All am besten gesessen, gearbeitet und geschlafen werden kann. Architekten bereichern die Teams der Weltraumforschung – das ist noch nicht lange selbstverständlich. Mit dem Space Chair, einer Studentenarbeit, fing 1985 alles an. Der Stuhl löst das Problem der Schwerelosigkeit, denn nicht einmal eine Computertastatur lässt sich ohne ihn bedienen: Ohne festgeschnallt zu sein, drückt man – statt der Taste – sich selbst von der Tastatur weg. Der Stuhl wurde 1995 weiterentwickelt und schließlich auf der MIR eingesetzt: Die Idee eines Architekten hatte die Raumfahrt bereichert. 1998 forderten die Raumfahrtforschungsstationen dann den kontinuierlichen Einsatz von Architekten. Sie sollten eine Wohnstation für den Mond mitplanen. Naive Frage an Thomas Dirlich: Glaubt er daran, dass tatsächlich […]

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FSB: Elektronik an der Tür

FSB Die neueste Entwicklung aus dem Hause FSB ist eine gelungene Symbiose aus Design und Technik. Auf den ersten Blick ist die Türdrücker-Rosettengarnitur für Innentüren – als Novum auch für Glastüren – ein ganz normaler Objektbeschlag. Erst wenn die Handbewegung beim Betätigen des Türdrückers ins Leere läuft, beginnt man zu ahnen, dass mehr dahinter steckt. Nämlich eine echte Innovation: Von außen lässt sich die Tür nur über eine passive Transponder-Technik bedienen, und zwar berührungslos – vorausgesetzt, man ist Inhaber der elektronischen Zugangsberechtigung. Bei Annäherung des Transponders wird das Signal ausgelesen und an die mechanischen Sperrelemente weitergeleitet. Der Türdrücker ist somit für einige Sekunden eingekuppelt und die Tür kann geöffnet werden. Auch eine Dauerfunktion des Türdrückers kann durch entsprechende Signale eingestellt werden. In der nur 13 mm hohen Türdrückerrosette ist eine Kupplungsmechanik untergebracht, wobei eine externe Verbindung nicht erforderlich ist. Das Programmiertool, der Schlüssel als Transponder und die Funktionalität sind identisch mit dem BlueChip-Zylinder, so dass […]

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Gebäudesteuerung

MIT MOBILTELEFON, PC, INTERNET UND TV Vernetzungen sind aus der modernen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Das gilt auch für die moderne Haus- und Gebäudetechnik: Vernetzungen machen das Potenzial deutlich, das in der intelligenten Steuerung von Gebäuden steckt. Allerdings ist die Vernetzung in der Gebäudetechnik noch keine Selbstverständlichkeit, vor allem nicht im privaten Wohnhaus. Obwohl das auf breiter Basis bereits möglich wäre. Ein einfaches Beispiel dafür ist die Markise, die automatisch eingefahren wird, wenn es regnet oder stürmt. Oder die Anwesenheitssimulation, die gestartet wird, wenn niemand zu Hause ist. Tatsächlich aber repräsentiert die Elektroinstallation im privaten Wohnhaus meist noch den Stand von vor 30 Jahren. Gebäudezustände lassen sich mit diversen Geräten von Gira, aber auch mit Handy, PC, Internet und TV abfragen. In beiden Fällen ist allerdings eine moderne Infrastruktur innerhalb des Gebäudes erforderlich, quasi eine »Kommunikationsinstallation« parallel zur modernen Elektroinstallation. Ist ein solches EIB/KNX-System vorhanden, kann der Zustand eines Hauses kontrolliert, aber auch verändert werden. Bei externen […]

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KEUCO: Royal modular

SPIEGEL – LICHT – FARBE – RAUM Royal Modular von KEUCO hat für jede Raumsituation die passende Spiegelschrank-Lösung parat. Spiegelschrankmodule zum vielseitigen Kombinieren und individuellen Einbauen in die Wand eröffnen passgenaue Planungsmöglichkeiten. Funktionale Lebensräume mit architektonischer Ästhetik. Farblichtmodule setzen wechselnde Lichteffekte: Per Fernbedienung lassen sich unterschiedliche Raumatmosphären über farbige Lichtstimmungen erzeugen. Das modulare System ist als Aufputz- oder Unterputzlösung in der Tiefe von 160 mm erhältlich. Dazu gibt es Leuchten, die zwischen den Spiegelschrankelementen oder darauf platziert werden können. Eine Alternative ist die LEDLeuchtfläche, die wechselnde Lichtstimmungen erzeugen kann. Aquamove Im Duschbereich bietet AQUAMOVE Menschen jeden Alters und jeder Körpergröße die passende Höhe zum Duschen – mit nur einem Griff zur Armatur und einem Dreh. Diese einzigartige und patentierte Duscharmatur mit hydraulischer Höhenverstellung verbindet alle Elemente komfortablen Duschens in einem System. Ausgezeichnet mit dem »Innovationspreis Architektur und Bauwesen« in der Kategorie »Produkte von hoher architektonischer Qualität«. Hartmut Dalheimer – [future] »KEUCO ist seit über 50 […]

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»Am Besten, der Messestand wird selsbt zum Exponat«

DER STAND VON BERÜHRUNGSPUNKTE IM NÄCHSTEN MESSEDESIGN JAHRBUCH Wie gestaltet man temporäre Räume? Dieses Thema zog Karin Schulte schon immer magisch an. Heute zieht die Innenarchitektin über Messen und sucht für ihre Messedesign- Jahrbücher die schönsten Stände aus. Beim nächstenmal dabei: der Stand von BerührungsPUNKTE auf der bau München. Die gewagtesten gestalterischen Experimente auf wenig Fläche boten die Weltausstellungen – als Vorläufer der Messen überhaupt. Aus den Utopien der 60-er Jahre, die zu Beginn das Gebäude als Maschine definierten und später das Flexible, Transportable als neues Konzept sahen, entwickelten sich Projekte wie die „Wolke 1968“ von Coop Himmelblau oder japanische Kapselhotels. Die faszinierendsten „Fliegenden Bauten“ auf heutigen Messen stellt Karin Schulte seit 1997 vor. Die Auswahl ist zugegebenermaßen subjektiv, andererseits: Firmen sollen sich auch nicht einkaufen können im Jahrbuch. Fündig wird sie meist in Branchen, in denen Design eine zentrale Rolle spielt, in den Bereichen Möbel, Bau, Automobil, Textil oder Informationstechnologien. Die Frage nach aktuellen […]

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Von Yachten und Kugeln

Yachten werden nicht etwa immer in Wassernähe zusammen gezimmert sondern auch schon mal tief im Sauerland: Dehler Yachtbau in Meschede-Freienohl produziert Segelyachten – oder aber Halbkugeln für den BerührungsPUNKTE-Messestand. Im Herbst 2004 standen die Bootsbauer von Dehler Yachtbau vor einer neuen Herausforderung: Statt windschnittigen Schiffen sollten drei Halbkugeln für den BerührungsPUNKTE-Messestand produziert werden. Vier Meter im Durchmesser und mit hochglänzender schwarzer Oberfläche, 140 Kilogramm schwer und aus zwei Hälften zusammen geschraubt. Wie wird die Kugel rund? Um den Kugeln ihre Gestalt zu geben, wird zuerst eine Viertelkugel als positive Holzform gebaut. Auf deren Oberfläche wird glasfaserverstärktes Polyester aufgebracht, das im ausgehärteten Zustand eine Negativform mit glatter Innenseite bildet. Dann geht’s erst richtig los: In die Negativform wird eine dünne Schicht Gelcoat gespritzt – die Farbe, die später zur hochglänzenden und strapazierfähigen Oberfläche der Kugel wird. In die noch nasse Farbe werden im Handauflegeverfahren Glasfasermatten einlaminiert, Schicht für Schicht bis die Wandstärke ca. 2-3 mm beträgt. Zwei […]

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Ideen gesucht!

       WAS WIRD AUS DEN KUGELN NACH DER MESSE? Die Halbkugel als Swimming-Pool? Sandkasten? Bushaltestelle? Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und schicken Sie uns Ihre Idee zur Umnutzung der Halbkugel – z.B. als Skizze, Fotomontage oder Modell. Die schönste Idee gewinnt: Eine exklusive Werksführung bei Dehler Yachtbau für zwei Personen, inkl. Anreise per Bahn und Übernachtung im Hotel Seegarten in Sundern/Langscheid am Sorpesee. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2005. Ihre Idee senden Sie bitte analog oder digital an: gambit marketing & communication GmbH Kaiserstr. 64, 44135 Dortmund Fax: 0231 952053-20 info@beruehrungspunkte.de Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eingesandtes Bildmaterial wird nicht zurückgeschickt. Der Einsender erklärt sich bereit, das Bildmaterial kostenlos zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen.

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