Das etwas andere Architekturmagazin: BerührungsPUNKTE. Vielfältige Themen rund um Kunst und Technik, um Historie und Zeitgenössisches, um Theorie und Praxis. Jede Ausgabe ist einem Schwerpunktthema gewidmet, das die Architektur berührt. Das Magazin erscheint seit 2001 zweimal im Jahr und kann kostenlos abonniert werden. Herausgeber ist die Kommunikationsinitiative BerührungsPUNKTE, die für Architekten, Planer und Architekturinteressierte Inspirator und Ideengeber ist. Dahinter stehen die drei Unternehmen FSB, Gira und KEUCO, die mit BerührungsPUNKTE ihre gemeinsame Affinität zu Architektur, Design und Kultur leben und dokumentieren. Lesen Sie die älteren Ausgaben in unserem Archiv oder bestellen Sie kostenlos das BerührungsPUNKTE-Magazin.

 

Das neueste Magazin Nr. 28 [leidenschaft]

 

Lei-den-schaft, die; 1. > sich in emotionalem, vom Verstand nur schwer zu steuerndem Verhalten äußernder Gemütszustand; 2. > große Begeisterung, ausgeprägte (auf Genuss ausgerichtete) Neigung, Passion für etwas, was man sich immer wieder zu verschaffen, zu besitzen sucht, für eine bestimmte Tätigkeit, der man sich mit Hingabe widmet. (…) So weit die Definition des Duden.

Emotion, Passion, Hingabe … Der Verstand schaltet sich zugunsten eines nicht steuerbaren Gefühls aus, Energien werden freigesetzt und Unmögliches möglich. Einerseits. Andererseits werden Schmerzen verursacht (beim Sport), Gefühle verletzt (in der Partnerschaft), wird über die Belastungsgrenze hinaus gearbeitet (bei Wettbewerben), wird alles in Frage gestellt (wirklich alles), wenn die Leidenschaft nicht das Gewollte, sondern das Leid erzeugt.

Unser Magazinthema „Leidenschaft“ gesellt sich in unbändiger Manier zu den vorangegangenen Titeln „Existenz“ und „Anspruch“ und bildet mit ihnen eine Trilogie, deren Schnittmengen vielleicht nicht offensichtlich, aber unbestreitbar sind. Wie oft wird der Anspruch durch Leidenschaft auf die Spitze getrieben, was wäre unsere Existenz ohne leidenschaftliches Lieben und Streiten?

Was genau macht die Leidenschaft mit uns? Dieser Frage geht der Journalist und Psychologe René Träder auf den Grund und beantwortet sie aus philosophischen und psychologischen Blickwinkeln. Die anstehende Architektur-Biennale 2016 in Venedig wird wohl wieder leidenschaftliche Diskussionen entfachen. Diese eröffnen wir gern mit einer Vorstellung des chilenischen Biennale-Direktors Alejandro Aravena und seinem Anspruch an die soziale Verantwortung von Architekten sowie der Stadtplanerin Katharina George, die über ihre siebenjährige Tätigkeit in Syrien berichtet.

VinziRast-mittendrin ist ein soziales Projekt in Wien, das definitiv nur mit leidenschaftlichem Engagement konzipiert und realisiert werden konnte. Peter Reischer sprach mit dem Architekten Alexander Hagner des Architekturbüros gaupenraub+/- unter anderem über seine persönlichen Momente, in denen er seine Leidenschaft nach außen oder aber besser in sich verborgen trägt.

Der Film „Die Böhms – Architektur einer Familie“ hat Anfang des Jahres die Programmkinos gefüllt – in erster Linie mit schwarz gekleideten Leidens-genossen. Der junge Filmemacher Maurizius Staerkle Drux, dem dieses ausbalancierte Werk über Persönlichkeiten, Architekturen und leise, aber nicht minder starke Gefühle zu verdanken ist, spricht über seine Leidenschaft, ihre Entstehung und ihre Nebenwirkungen bei allem, was er angeht.

Eine intensive und in jedem Fall leidlose Lektüre wünschen Ihnen

Die Herausgeber

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Inhalt

Leidenschaft

Die Gefühlsregung, die uns den höchsten Berg bezwingen oder in den tiefsten Abgrund stürzen lässt: Als vor rund 15.000 Jahren die letzte Eiszeit endete und die Temperaturen stiegen, begannen die Menschen sesshaft zu werden. Sie bauten Obst und Gemüse an, zähmten Hunde und errichteten feste Behausungen. Seitdem ist architektonisch viel passiert. Der Prozess von Bauvorhaben ist dabei stets der gleiche: Er beginnt mit einer zündenden Idee, und am Ende ist etwas erschaffen, das wir ansehen und anfassen können, das von Menschen mit Leben gefüllt wird. Der Weg dazwischen ist allerdings lang und teilweise steinig. Ohne Leidenschaft für Architektur, fürs Konzipieren und Gestalten wäre er oftmals undenkbar. Was genau aber ist Leidenschaft? Wie wirkt sie? Und wie kann man sie nutzen und bewahren? Leidenschaft ist ein wichtiger Treibstoff, um voranzukommen. Sie ist wie ein Kleber zwischen uns und etwas. Sie schlägt eine persönliche Brücke zwischen unseren Interessen, unserer Biografie und einer Aufgabe oder anderen Person. Leidenschaft bedeutet […]

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Leidenschaftliche Verwandlung

„Just the two of us“ – eine Fotoserie von Klaus Pichler Der Fotograf Klaus Pichler hat Menschen besucht und in ihrem jeweiligen Wohnraum fotografiert, die sich mit großer Leidenschaft aufwendig verwandeln und inszenieren. Der Ort der Fotos ist kein Zufall: Nirgendwo anders ist die (abstrakte) Verbindung zwischen dem Menschen unter der Maske und seinem Alter Ego so stark wie im eigenen Heim und an keinem anderen Ort wäre es möglich gewesen, die Maske und (im übertragenen Sinn) den Menschen darunter gemeinsam auf ein Bild zu bekommen. Die Verkleidungen repräsentieren das Alter Ego, während der umgebende Wohnraum, quasi die ‚Kulisse‘ der Bildinszenierung, vorsichtig Auskunft über die Person gibt, die sich unter der Verkleidung befindet. Parallel dazu werden die Voraussetzungen, zu denen Verkleidungen sonst getragen werden, bewusst in ihr Gegenteil verkehrt: In den meisten Fällen ist die Verkleidung untrennbar mit einer gesellschaftlichen Aktivität verbunden; auf den Bildern dieser Serie jedoch bleiben die verkleideten Personen ‚zu Hause‘. Als weitere […]

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„Ich würde gerne in diese Lippe beißen“

Leidenschaft – wer denkt bei diesem Wort nicht zuallererst an verzehrende Gefühle, die Menschen verbinden oder trennen? An dramatische Liebesgeschichten, die nicht immer ein glückliches Ende finden? Und wer erzählt – abgesehen vom Leben selbst – solche Geschichten besser als die Literatur? Beginnen wir mit zwei Titeln, die beim Thema „Leidenschaft in der Literatur“ sicher vielen sofort einfallen: „Die Leiden des jungen Werthers“, Klassiker von Deutschlands Literatur-ikone Goethe, und E.L. James’ „Shades of Grey“, Sado-Maso-Trivialroman aus den USA, im Netz auch als „Mommy Porn“ tituliert. In beiden Fällen geht es vermeintlich um die Leidenschaft zweier Menschen füreinander. Werther liebt Lotte, platonisch, aber leidenschaftlich: „Ich fand so viel Charakter in allem, was sie sagte, ich sah mit jedem Wort neue Reize, neue Strahlen des Geistes aus ihren Gesichtszügen hervorbrechen, die sich nach und nach vergnügt zu entfalten schienen, weil sie an mir fühlte, daß ich sie verstand.“ Werthers ganzes Denken und Fühlen ist auf das geliebte […]

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Leidenschaft in jedem m2

Mit viel Liebe zum Detail entwarf die Architektin Dagmar Pemsel ein Wohnhaus für eine junge Familie In der Nähe von Nürnberg steht ein ganz besonderes Einfamilienhaus im Bauhausstil – energetisch vorbildlich, architektonisch anspruchsvoll, familiengerecht. Großzügige Räume, riesige Fensterflächen und Sichtbeton treffen hier auf ein durchdachtes Energiekonzept und intelligente Haustechnik. Durch die großen Glasfronten im Erdgeschoss und die Auskragung des Obergeschosses scheint der obere Quader auf dem unteren zu schweben. Die Dachterrasse ist aus dem Quader herausgestanzt, durch eine bewusste Fortführung der Kanten bleibt die Geometrie jedoch erhalten. „Keller und Erdgeschoss haben wir als Massivbau errichtet, das Obergeschoss in Holzständerbauweise“, erklärt Architektin Dagmar Pemsel. „Die leichtere Konstruktion war nötig, da wir im Erdgeschoss nur wenig tragende Wände und umso mehr Fensterflächen haben.“ Die tragenden Wände im Erdgeschoss und die Decken sind in Sichtbeton ausgeführt und vor Ort gegossen worden.  Um die Heizkosten möglichst gering zu halten, ist das Haus gut gedämmt, die Glasflächen dreifach verglast, das Flachdach […]

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In Ketten tanzen

Ein Beitrag über die Leidenschaft von Maurizius Staerkle Drux, Regisseur des Films „Die Böhms – Architektur einer Familie“ Latein und die Nordsee weckten seine ersten leidenschaftlichen Gefühle. Sprachen, die Begeisterung für Satzkonstruktionen und ein großes Interesse an Rhetorik machten den Jungen damals „nerdig“, die Leidenschaft für das Geräusch der wehenden Dünengräser am Nordseestrand und das Meersalz auf der Haut sensibel. Er erinnert sich, dass es in früheren Jahren eher von außen an ihn herangetragen wurde, für dieses oder jenes eine Leidenschaft entwickelt zu haben  – es machte den Anschein, als sei er mit Haut und Haaren dabei, absorbiert von einer Tätigkeit, die in dieser extremen Form wohl nur mit sehr viel Leidenschaft ausgeübt werden könne. So kam in der Jugend das Lernen der lateinischen Sprache, dann das Fotografieren, schließlich der Kurzfilm. Mit dem Film fand er dann das Medium, das all seine Fähigkeiten und Interessen vereinen sollte: Sprache, Bild,  Bewegung, Ton, Stille, die Komposition der einzelnen Elemente. […]

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Inspiration per Fingertipp

Mit der App „FSB Selektor“ auf iPhone, iPad und Co. haben Sie das umfangreiche Sortiment zur ganzheitlichen Objektausstattung selbst in der Hand. Das Sortiment mit seinen mehr als 25.000 Produkten berührt sämtliche Bereiche, die mit greifbaren Schnittstellen zwischen Mensch und Architektur zu tun haben. Um die schier grenzenlosen (Kombinations-) Möglichkeiten in Hinblick auf Designs, Materialien, Beschlagtypen und analoge bzw. digitale Zutrittskonzepte leichter zugänglich zu machen, setzt FSB bereits seit geraumer Zeit auf den Digitalen Katalog (www.fsb.de/digitalerkatalog). Der neue FSB Selektor ergänzt diese Online-Produktkonfiguration um eine jederzeit und allerorts verfügbare Inspirationsquelle.  FSB Selektor – Die App für Objekt-Applikationen Dank der neuen FSB Selektor App kommt man mit nur vier Schritten intuitiv ans Ziel: Ist ein Wohn- oder Objektbau geplant? Welcher Gebäudetyp und welche Räume sind auszustatten? Werden Türdrücker, Fenstergriffe, elektronisches Zutrittsmanagement, Biometrie-Lösungen für die Haustür oder ein barrierefreies Griff- und Ausstattungskonzept benötigt? Der FSB Selektor zeigt unter Berücksichtigung der einschlägigen Normen und Vorschriften abgestimmte Ausstattungsvorschläge. Die […]

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Leidenschaft und Profession

Peter Reischer im Gespräch mit Alexander Hagner,  einem der Gründer des Büros gaupenraub+/-  Für den Begriff Leidenschaft gibt es jede Menge Definitionen. Eine davon sieht Leidenschaft als starke Vorliebe für eine Aktivität, ein Objekt oder ein Konzept. Leidenschaft kann sich also auf eine bestimmte Aktivität beziehen, wie beispielsweise Architektur oder Design, man kann aber auch Leidenschaft für eine Person oder ein Objekt, beispielsweise eine Briefmarkensammlung, entwickeln.  Daraus kann man schließen, dass Leidenschaften und Emotionen miteinander in Verbindung stehen. Leidenschaft bedeutet Wertschätzung, sich zu einem Objekt oder einer Aktivität hingezogen zu fühlen, bedeutet aber auch, emotional angreifbar zu sein. Trotz dieser Verbindung zwischen Leidenschaft und Emotion sind die beiden nicht identisch. Bereits Kant meinte, dass Emotionen etwas Vergängliches sind, die nur für den Moment gegeben sind, während Leidenschaften etwas Stabileres sind, denen normalerweise längerfristig und regelmäßig nachgegangen wird. Das Architekturbüro gaupenraub+/- ist durch das Projekt „VinziRast-mittendrin“ bekannt geworden, ein architektonisches Projekt, das mit sehr viel Leidenschaft […]

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Reporting from the front

Architektur-Biennale Venedig 2016: mit Leidenschaft für die gute Sache Der chilenische Architekt und Direktor der Architektur-Biennale in Venedig 2016, Alejandro Aravena, definiert seit seiner Ernennung seine priorisierten Themen sehr deutlich. Er spricht von der Aufgabe, die Qualität der gebauten Umwelt und die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, und zwar unter der Prämisse, den Status quo zu verlassen. Seine Wortwahl ist drastisch: Kämpfe, die gewonnen, und Grenzen, die verschoben, überschritten, verlassen werden müssen. Sein Augenmerk gilt zudem den Erfolgsstorys, die erzählt werden sollten, Geschichten, die helfen sollen, die Augen zu öffnen und Prioritäten zu verschieben. Der Titel „Reporting from the Front“ klingt kriegerischer, als er gemeint ist. „Anders als bei echten Kriegen, bei denen alle verlieren, herrscht an den Frontlinien der gebauten Umwelt ein Gefühl von Lebensfreude vor, weil Architektur sich damit beschäftigt, Vorschläge für die Wirklichkeit zu machen.“ Mit diesen Worten relativiert er seine Kampfansage ein wenig. Es geht um eine Architektur, die trotz beschränkter Mittel […]

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Wenn aus Quartieren Fronten werden

Die Stadtplanerin Katharina George berichtet über ihre Arbeit in Syrien 40 Prozent der gesamten Wohnraumversorgung in Damaskus/Syrien findet in Häusern statt, die nie geplant wurden. Damaskus ist bis heute eine Stadt mit einem großen Wachstum – früher durch eine stark verbreitete Landflucht, heute in erster Linie aufgrund des Bürgerkrieges und der vielen inländischen Flüchtlinge. „Sie ließen sich einfach irgendwo nieder – auf Grünflächen, am Hang des Berges oder auf landwirtschaftlichen Flächen in der umgebenden Oase. Sie begannen ganz simple Häuser zu bauen – teilweise organisiert über Bauunternehmer, die einfache Betonstrukturen hinstellten. Der Ausbau erfolgte dann Schritt für Schritt in Eigenleistung. Bis heute sieht man in den informellen Siedlungen Betonpfeiler in den Himmel ragen – für eine später geplante Aufstockung. So „illegal“, oder besser: informell, wuchs auch diese Stadt, ebenso wie viele andere arabische Großstädte, oft an ungeeigneten Stellen, an denen dieser bauliche Wildwuchs und häufig auch ihre Bewohner der Regierung ein Dorn im Auge sind. […]

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Mit Leidenschaft für ein neues Produkt: IXMO

Weniger kann mehr – so lässt sich das Grundprinzip von IXMO auf den Punkt bringen. IXMO integriert Funktionalitäten so komprimiert, dass das Design sehr minimalistisch werden konnte. Die Basis jeder IXMO Lösung ist ein Thermostat oder ein Einhebelmischer. Hinzu werden nach Bedarf multifunktionale Module kombiniert. Dadurch, dass diese mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen, lässt sich die Zahl der Sichtteile auf der Wand reduzieren. Das eröffnet eine bisher unbekannte Freiheit bei der Planung von Dusche und Wanne. IXMO bietet Armaturenlösungen, die ästhetisches Design und sinnhafte Funktionalität in Einklang bringen: individuell und vielfältig.         „IXMO verkörpert unsere Philosophie perfekt: eine Synergie zu schaffen aus Sinn und Sinnlichkeit.“ Hartmut Dalheimer, Geschäftsführer KEUCO   „Es war die abstrakte Idee des‚Weniger kann mehr’, die uns während der gesamten Entwicklung wie ein Kompass führte.“ Dirk Hagedorn, Leiter Produktentwicklung   „Das Zusammenführen von Funktionalitäten war eine spannende Herausforderung. Wir hatten jeden Tag neue Ideen und schufen so die Voraussetzungen für einen ganz eigenständigen Design-Ansatz.“ Dominik […]

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Vier Fragen an …

Prof. Arno Lederer über Leidenschaft in der Architektenausbildung     Welche Rolle spielt für Sie „Leidenschaft“ in unserem Beruf als Architekt heute? Sie schafft Leiden, und trotzdem macht man es. Das Wort Leidenschaft drückt aus, dass nicht alles glatt geht, sondern ein ganz starker Antrieb da sein muss, der einen dazu bringt, etwas zu tun. Man quält sich, um ein Ziel zu erreichen. Beim Sport ist das ganz ähnlich. Sie kommen ohne Training und ohne Leiden nicht zu Ihrer Medaille. Wie haben Sie Leidenschaft im Architekturstudium vermittelt? Das Wichtigste war mir immer, die Motivation der Studierenden aufrechtzuerhalten. Ich wollte Begeisterung schaffen und zum „Denken durch Machen“ ermutigen. Das kann auf unterschiedliche Art und Weise geschehen, hängt stark von der Person ab und ist vor allem ganz am Anfang des Studiums wichtig. Man muss die Studierenden „packen“ und sagen: „Du kannst etwas, was andere nicht können, das ist deine Sache. Aber du musst deine Begabung nutzen, […]

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Architektur – Liebe – Leidenschaft

„Ist das Architekturstudium schwer?“ – „Architektur? Das ist bestimmt schwer!“, hört man oft von Nicht-Architekten. Die Antwort eines Architekturstudenten ist darauf jedoch größtenteils: „Nein.“ Denn die Frage, ob Architektur ein „schweres“ oder ein „leichtes“ Fach ist, stellt sich ein Architekturstudent nicht. Die Beweggründe, Architektur zu studieren, sind andere. Architektur ist ein Neigungsstudium. Eine gewisse Leidenschaft dafür sollte jeder Student unbedingt mitbringen. Bereits 1929 erklärte Le Corbusier in seinen „Feststellungen zu Architektur und Städtebau“, dass „die Synthese aus Vernunft und Leidenschaft das inspirierte Werk ergibt. Die Vernunft sucht die Mittel. Die Leidenschaft führt uns auf den Weg.“ Leidenschaft braucht Zeit und Raum zur Entfaltung. Deshalb ist es auch heutzutage, nachdem das Planen und Bauen und die Normen und Regeln dazu immer komplexer werden, noch empfehlenswert, vorerst ein generalistisches Architekturstudium ohne Nischenschwerpunkt zu absolvieren. Der Beruf des Architekten verlangt einem viel ab. Davon ausgehen, dass man nach einem erfolgreich absolvierten Architekturstudium eine gut bezahlte Arbeitsstelle, einen Firmenwagen […]

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Für welches Material schlägt mein Herz?

Gira Esprit: Vielfalt in gleicher Form  Das Schalterprogramm Gira Esprit bietet eine außergewöhnliche Vielfalt in den Funktionen, der Materialität und der Optik. Die klare Form der Rahmen verbindet sich mit ausgewählten Oberflächen aus Linoleum-Multiplex, Glas oder verschiedenen Metall-Varianten. Mehr als 300 Funktionen, die in das Schalterprogramm installiert werden können, bieten höchste Flexibilität für alle Anforderungen der intelligenten Gebäudetechnik – von Steckdose und Lichtschalter bis hin zum innovativen System für die Automatisierung und Zentralsteuerung der gesamten Elektroinstallation. Linoleum-Multiplex Gira Esprit Linoleum-Multiplex vereint erstmals in einem Schalterprogramm zwei natürliche Materialien, die sich perfekt ergänzen. Beide bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen, sind robust, vielseitig einsetzbar und seit jeher beliebt bei Architekten und Designern. Rahmen in sechs attraktiven Farben bieten Spielraum für vielfältige Kombinationsmöglichkeiten in der Raumgestaltung. Gira Esprit Linoleum-Multiplex ist die ideale Wahl für Einrichtungskonzepte, bei denen eine klare Formensprache und natürliche Materialien bevorzugt werden. Glas Die klare Form der Rahmen von Gira Esprit verbindet sich mit glänzendem Glas […]

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Neuer Palazzo Bewährtes Konzept

3. BerührungsPUNKTE-Meetingpoint auf der Architektur-Biennale 2016 in Venedig Es ist schon wieder so weit. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Zum 3. Mal wird der BerührungsPUNKTE-Meetingpoint in der Eröffnungswoche der Architektur-Biennale 2016 seine Pforten öffnen. Unweit des bisher bespielten Palazzos werden sich im kommenden Jahr in dem geschichtsträchtigen Palazzo Contarini Polignac die deutsche und internationale Architektenschaft ein Stelldichein geben. Wieder unmittelbar am Canal Grande, kurz vor der Accademia-Brücke, werden Wassertaxi-Shuttle, Catering ab 9 Uhr morgens, abendliche Vorträge und Stadtführungen für das Tüpfelchen auf dem i, dieses alle zwei Jahre stattfindenden Ereignisses sorgen. Für die traditionelle Welcome- und die BDA-Party wird eigens der großzügige Garten (einer der wenigen in ganz Venedig, der direkt am Canal Grande liegt) von BerührungsPUNKTE bespielt werden. Die Vorfreude darf beginnen, die Flüge dürfen gebucht werden. Unser kostenloses Leistungspaket Das VIP-Paket beinhaltet vom 26. Mai bis 1. Juni 2016 den täglichen Besuch des historischen Palazzo Contarini Polignac täglich von 9 bis 22 Uhr, inklusive Catering, […]

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