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Was ist die Basis, die Grundvoraussetzung von Architektur? Was macht sie aus, was macht sie qualitätvoll, für den Menschen angenehm, was macht aus einem Gebäude ein wirklich gutes? Wie steht‘s mit unserer ganz subjektiven Wahrnehmung, die stark geprägt wird durch unser emotionales Empfinden? Was ist die Basis unseres Erfolgs, durch was werden unsere Zweifel genährt, was lässt uns uns wohlfühlen oder entzückt sein beim Anblick eines Menschen, bei der Wahrnehmung eines Ereignisses in der Natur, beim Betreten eines Raumes? Antworten auf Fragen dieser Art sind die Basis unserer Arbeit – ganz gleich, ob wir in architektonischem, fotografischem oder künstlerischem Kontext unterwegs sind.

Rem Koolhaas gibt als Kurator der 14. Architektur-Biennale in Venedig bekannterweise das Thema „Fundamentals“. Er wird seinen Blick richten auf das Fundamentale in der Architektur und mit der Titulierung für die Länderbeiträge „Absorbing Modernity 1914–2014“ den Blick zurück nicht scheuen – im Gegenteil. Padmasambhavas (Begründer des Buddhismus in Tibet) vielen bekannter Spruch „Wenn du dein vergangenes Leben kennenlernen willst, schau deine jetzigen Umstände an; wenn du dein zukünftiges Leben erkennen willst, schau deine gegenwärtigen Handlungen an“ trifft sicher nicht nur auf persönliche Schicksale zu. Einen Status quo zu ermitteln, die heutigen, aktuellen Strömungen bewusst wahrzunehmen, um schließlich klaren Blickes die Visionen für morgen aktiv zu gestalten, ist wohl die Basis für nachhaltige Entwicklung und lebensnotwendige soziokulturelle Veränderungen weltweit. Bewusste Wahrnehmung der besonderen Art erleben wir in diesem Magazin bei der Fotografin Ingrid von Kruse mit ihrem Blick auf die Stadt Venedig und ihre beeindruckenden Porträtaufnahmen. Ihre abgelichteten Gesichter erzählen Geschichten aus Venedig und aller Welt.

Wir porträtieren den Architekten Werner Ruhnau, der uns erläutert, was Architektur und Stadt ausmacht und schon vor 100 Jahren ausgemacht hat. Die Basis jeglicher Raumerfahrung ist für ihn, die szenische Qualität von Raum zu entdecken, und zwar durch die eigene Bewegung. Begleiten Sie uns auf einen Ausflug ins Ungers Archiv für Architekturwissen-schaften (UAA) mit Rem Koolhaas und Stephan Trüby und erfahren Sie im Beitrag über den Architekten Paul Kahlfeldt Neues von der klassizistischen Architekturbasis, dem Deutschen Werkbund und der gemeinschaftlich geplanten Ausstellung in Venedig parallel zur Architektur-Biennale. Und? Tickets für den Venedigflug schon gebucht? Wir freuen uns auf jeden Fall auf die persönliche Begegnung mit Ihnen in Venedig ab dem Abend des 4. Juni im Palazzo Loredan dell’Ambasciatore.

Die Herausgeber

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Inhalt

Venedigs Morbidität und kühne Visionäre moderner Architektur

Zwischen Gesprächen und Schweigen und Stille Die Fotografin Ingrid von Kruse im Porträt Vendramina Marcello hat ein ganz kleines, feines Lächeln um ihre Mundwinkel. La Dogaressa nennt sie Ingrid von Kruse, weil ihrer alten Familie, wie man sagt, der erste Doge Venedigs entstammt. Ihre feinen kleinen Löckchen liegen im Haarnetz eng und artig um ihren Kopf. Die betagte Dame blickt dem Betrachter nicht ins Gesicht, sondern rätselhaft in die Ferne, vielleicht in die Vergangenheit, zu ihrer Freundschaft mit dem „Duce“, von dem sie heute noch Fotos an der Wand hängen hat. Kein Geringerer als Fellini gab Ingrid von Kruse den Rat, aus ihren Fotos ein Buch über Venedig zu machen. Er selber wollte dazu die Texte schreiben. Gerade als sie mit dieser Arbeit beginnen konnte, starb Fellini. Was tun? Ingrid von Kruse beschloss, die Texte nun eben selber zu schreiben.   Ihre erfolgreiche Karriere als Fotografin ist schon ihre zweite Laufbahn. In ihrer ersten hatte […]

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Im Palazzo: Basislager

Architekten und Interessierten ein „Basislager“ während der Architektur-Biennale als Kommunikationsplattform zu bieten – diese Vision entstand schon im Frühjar 2011 .   BerührungsPUNKTE wollte das der Kommunikationsinitiative zugrunde liegende Konzept einmal mehr erlebbar machen. Wenn früher die „Architektur im Bau“-Veranstaltungen unzählige Architekten auf die Baustellen renommierter Kollegen lockten, sollte sich die bauende, schreibende und kommentierende architekturaffine Zunft in Venedig an einem Ort treffen können, der Kommunikation in seiner Reinform ermöglichen würde. Die hinter BerührungsPUNKTE stehenden Firmen FSB, Gira und KEUCO mieteten kurzerhand für die Biennale-Eröffnungswoche im August 2012 das Erdgeschoss des Palazzo Loredan dell’Ambasciatore an – direkt am Canal Grande, mit Garten und privatem Anlegesteg. Über sämtliche Kommunikationskanäle, inklusive einer Medienkooperation mit dem BDA, wurde die vornehmlich deutsche Architektenschaft in den Palazzo geladen. Er sollte eine Oase der Ruhe, der Entspannung, des lockeren Netzwerkens, des sich kulinarisch Verwöhnenlassens und des mit kühlem Drink am Steg auf den Canal Grande Schauens werden. 1.100 akkreditierte Architekten, mehr […]

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In Serie: Der Architekt

1.000 goldglänzende Skulpturen in einem Hochregal inmitten eines venezianischen Gartens – mit Rollkragen, Helm und Planrolle unterm Arm. Ihre äußere Erscheinung könnte vielleicht dem entsprechen, was dem Image eines Architekten heutzutage anhaftet. Er misst allerdings nur ca. 30 cm in der Höhe und lässt sich in (und auf) den Arm nehmen. Er kann nicht Auto fahren, fährt aber gern mit (kommt aber ein bisschen auf die Marke an). Er trägt eigentlich gern Schwarz – fühlt sich in Gold wiederum angemessen in Szene gesetzt. So richtig zum Liebhaben ist er nicht – dafür ist sein Antlitz zu ernst. Schließlich ist sein Aufgabenfeld in dieser Welt aber auch sehr, sehr ernst. Der ewige Spagat zwischen qualitätvoller Architektur und Selbstinszenierung, zwischen Kommunikationsfähigkeit und dem Blatt Papier und dem Stift als einzig wahrem Kommunikationsmittel, dem Bedürfnis nach Erfolg und Ruhm und gleichzeitig danach, Architektur um ihrer selbst willen, für den gemeinen Menschen zu machen … das ist unbestritten eine […]

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Innovation in der Dusche

meTime_spa ist eine elegante, völlig neuartige Unterputzarmatur für Dusche und Wanne mit viel Ablagefläche und eigenständigem Design. Die Basis bildet ein innovatives Unterputzelement. Dank flexibler Schläuche und einer beweglichen Funktionseinheit lassen sich Einbautoleranzen perfekt ausgleichen. Die Unterputzeinheit wird zusammen mit dem Glasbord fixiert und die Armatur kann sowohl in der Senkrechten, in der Waagerechten und in der Tiefe perfekt justiert werden. Die großformatigen Glasborde in verschiedenen Abmessungen setzen farbige Akzente in Matt oder Glänzend. Die besondere Beschichtung der Glas-oberfläche ist hygienisch und lässt das Wasser abperlen. Weitere detaillierte technische Informationen und Videos: www.keuco.de/meTime_spa

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Licht, Farbe und Wasser

Das 2001 von dem britischen Architekten William Allen Alsop entworfene 17-geschossige und 62 Meter hohe Gebäude „Colorium“ ist nicht nur wegen seiner besonderen Form eines der Wahrzeichen des Düsseldorfer Medienhafens und neuen Kultviertels der Landeshauptstadt. Mit seiner aus über 2.200 farbig bedruckten Glaspaneelen bestehenden Fassade und dem markant roten Technikgeschoss wirkt der hohe Bau im alten Stadthafen als weithin sichtbare Landmarke. Bei der Gestaltung der Farbflächen wechseln sich vollflächig gefärbte Flächen mit differenzierten Mustern aus bis zu vier Farben ab. Das neue Vier-Sterne-Superior-Hotel „Innside Düsseldorf Hafen“ verteilt sich auf die Etagen 5 bis 14 des Coloriums und bietet insgesamt 134 modern eingerichtete Zimmer und Suiten, Konferenzräume, Restaurant, Sauna- und Fitnessbereich sowie „The View“ Skylounge & Bar in der 16. Etage, die nicht nur die Hotelgäste kulinarisch verwöhnt und einen beeindruckenden Panoramablick auf die Landeshauptstadt bietet – vom Hafen bis in die Altstadt. Bei der Ausstattung der Bäder des Hotels legten die Innenarchitekten besonderen Wert auf […]

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Less Architecture, More Biennale

Ein Rückblick auf dreizehn Architektur-Biennalen in Venedig Zukunft oder Gegenwart der Vergangenheit: Ist Venedig überhaupt der passende Ort, um neue Architektur zu präsentieren, oder sehnt man sich in der Serenissima stets aufs Neue nach einem Rückblick in die Baugeschichte? In diesem Jahr kuratiert Rem Koolhaas die 14. Architektur-Biennale – auf der ersten Biennale 1980 war er auch schon dabei. Mit erst dreizehn Ausgaben um vieles jünger als die Kunst-Biennale (Okwui Enwezor kuratiert im kommenden Jahr bereits die 56. Biennale Arte!), fasziniert sie dennoch mit einer langen und unübersichtlichen Geschichte voller Höhe- und Tiefpunkte. Bereits 1975 gab es die ersten zaghaften Anläufe für Architekturausstellungen im Rahmen der Kunst-Biennale in Venedig. 1980 hatte sich die Architektur-Biennale als eigene Ausstellung etabliert, und seit der fünften Ausgabe 1991 endlich von der Kunst-Biennale entkoppelt  – erst seitdem findet sie im gesamten Arsenale sowie den Länderpavillons und dem Zentralpavillon in den Giardini statt. Aldo Rossi, Hans Hollein, und jetzt: Rem Koolhaas […]

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Fundamentale Fragen zur Architektur

Die nächste Biennale wird vorbereitet Gleich nach seiner Berufung zum Leiter der Architektur-Biennale 2014 erklärte der niederländische Architekt Rem Koolhaas, dass die von ihm kuratierte Ausstellung forschungsorientierter werden soll als die ihr vorausgegangenen. Unter dem Titel „Fundamentals“ soll die Biennale 2014 eine „Grundlagenarbeit“ leisten, „bei der die Architektur und nicht die Architekten im Mittelpunkt steht“. Forschung wie Darstellung sollen einerseits „einen Blick auf die grundlegenden Elemente der Architektur werfen, die von jedem Architekten überall und zu jedem Zeitpunkt verwendet werden“: Wand, Boden, Decke, Fassade, Treppe, Tür und Fenster. Dabei soll gerade die Konzentration auf diese allgemeingeschichtlichen Elemente jeden Bauens die Frage beantworten, „ob wir in der Lage sind, etwas Neues über die Architektur zu entdecken“. Andererseits verpflichtete der neue Biennale-Direktor die teilnehmenden Länder, ihre Pavillons unter dem gemeinsamen Titel „Absorbing Modernity: 1914–2014″ zu präsentieren und sich dabei auf die besondere architekturgeschichtliche Entwicklung in ihren Ländern zu konzentrieren. Koolhaas zufolge gerät mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs […]

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M9

Sauerbruch Hutton M9 wird sich als erstes Museum explizit mit der Kultur des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen an einem Ort, an dem das Erbe dieser Epoche baulich präsent ist und im drastischen Gegensatz zu seinem Gegenüber, der Altstadt von Venedig, steht. M9 ist als multifunktionaler Kulturkomplex konzipiert, der aus einem Museumsneubau sowie der behutsamen Sanierung eines ehemaligen Klosterbaus um 1500 und eines Bürogebäudes der 1960-er Jahre besteht. Als programmatischer und sozialer Ort wird er eine vielschichtige Ergänzung zur Innenstadt von Mestre bieten. Der Museumsneubau ist in Maßstab, Proportion und Farbigkeit sorgfältig auf seine Umgebung abgestimmt. Er besteht aus einem Hauptgebäude sowie einem kleineren Service- und Verwaltungsgebäude, die sich durch ihre Positionierung und Volumetrie dreidimensional in das Gewebe der Stadt einfügen. Zwischen den beiden Volumen bildet eine kleine Piazzetta den gemeinsamen Fokus und schafft eine gut sichtbare Fußwegverbindung zwischen der belebten Piazza Erminia Ferretto und der Via Cappucina. Die neue Durchwegung wird durch den Innenhof des ehemaligen […]

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Kulturelle Konventionen

Paul Kahlfeldt initiiert mit dem Werkbund eine Ausstellung in Venedig Parallel zur Architektur-Biennale im Sommer 2014 eröffnet der Deutsche Werkbund in Venedig eine Ausstellung mit dem Thema „Haltung und Ausdruck heutiger Architektur und Gestaltung in Deutschland“. Paul Kahlfeldt, Architekt und als Werkbund-Mitglied Mitinitiator der Ausstellung, traf sich mit BerührungsPUNKTE im „Dorischen Saal“ seines Lehrstuhls für Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion an der Technischen Universität Dortmund zum Gespräch. Der Universitätsbau aus den 1970er-Jahren ist so, wie die Zweckbauten aus jener Zeit nun einmal sind: viele temporär konzipiert und schließlich doch einfach stehen gelassen, weil das Geld für einen repräsentativen Neubau fehlte. Wer den Klassizisten Paul Kahlfeldt und seine Architekturen kennt, kann sich Ausdruck und Körperhaltung vorstellen, wenn er mit ablehnender Geste auf die grob geweißelte Sichtbetondecke zeigt, die klobigen Stützen, die Kabel in Lochblechträgern unter der Decke, den grauen, unregelmäßig verfärbten Estrich am Boden. An der hinteren Schmalseite des Raumes stehen – mit kleinem Abstand zu […]

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Auferstehung

Intelligent wohnen und arbeiten unter einem Dach Die 1939 errichtete Fabrik des Stuttgarter Autozulieferers Mahle diente ursprünglich als Gießerei – entsprechend massiv fiel die statische Konstruktion aus. Genau das sicherte aber auch das Überleben des Gebäudes im Zweiten Weltkrieg: Selbst schwerstes Bombardement konnte ihm nichts anhaben. Nach Kriegsende wurde es von Mahle für verschiedene Zwecke genutzt – bis vor 20 Jahren dann das endgültige Aus für die Industrieproduktion kam: Inmitten eines ganzen Ensembles neuer und moderner Betriebsgebäude fiel die alte Gießerei dem Vergessen anheim. Wieder aufgeweckt wurde das Gebäude durch den wachen Blick der Architektin Wallie Heinisch. Mit ihren Partnern vom Stuttgarter Büro METARAUM war sie schon lange auf der Suche nach einer passenden Immobilie, um städtisches Wohnen und Arbeiten unter einem Dach zu verbinden. Die Stuttgarter Architektin ist Teil einer sechsköpfigen Bauherrengemeinschaft, bestehend aus vier Familien mit je eigenen Büros für Energie- und Unternehmensberatung, Kommunikations- und Grafikdesign sowie Architektur. Der Entwurf von METARAUM sah […]

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Gira verbindet Welten

Vom intelligenten Gebäude spricht heute jeder. Doch was damit gemeint ist und welcher Nutzen darin liegt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Architekten und Planer sind trotzdem gut beraten, sich mit dem Thema intensiv auseinanderzusetzen. Denn der Bedarf an intelligenten Gebäuden wird stark ansteigen.  Dahinter stehen die Forderungen privater Bauherren ebenso wie die von Investoren. Ein ganz wichtiger Treiber ist zudem die Politik. Wer früher vom intelligenten Haus sprach, meinte damit vor allem mehr Sicherheit und höheren Komfort. Mittlerweile ist eine weitere Komponente dazugekommen, und die muss Architekten und Planer hellhörig machen: Energieeffizienz. Tatsache ist, dass eine leistungsfähige Gebäudetechnik den Energieverbrauch in Gebäuden spürbar senkt – und damit den Bewohnern und Betreibern bares Geld spart.Dazu kommen die Forderungen der Energieeinsparverordnung, die 2014 erstmals die Leistungen der Gebäudeautomation kategorisieren – und somit künftig vorschreiben –, weil damit Standards gesetzt werden. An der EnEV 2014 mit ihren Bestimmungen rund um die intelligente Gebäudetechnik wird künftig niemand mehr vorbeiplanen […]

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Der Spielmacher

Werner Ruhnau im Porträt Werner Ruhnau ist ein wahrhaft Unruhiger. Im Gespräch springt er von der Politik zur Kunst, vom Theater zur Architektur, von Hellerau im Jahr 1911 ins Essen von 2014. Der BauKünstler wirkt mit seinem Wollkäppi fast wie ein junger Wilder, sitzt mal auf dem Boden, holt dann schnell ein Buch aus dem Regal, erklärt einen Entwurf. Aller Jugendlichkeit zum Trotz gehört er zu den Grand Old Men der Deutschen Architektur: Seinen Geburtsjahrgang 1922 teilt er mit Günter Behnisch, der von ihm geschätzte Gottfried Böhm ist nur zwei Jahre älter. Als geistige Vordenker bezieht er sich auf Adolphe Appia und Walter Gropius. Wie die Bauhäusler ist Ruhnau ein Gemeinschaftsmensch, heute würde man von ihm als Teamplayer sprechen. Sein erstes großes Projekt, das Theater in Münster, plante er in einer Viererbande mit Max von Hausen, Ortwin Rave und Harald Deilmann. Dem Dramaturgen Claus Bremer verdankt Ruhnau entscheidende Impulse für variable Spielräume, offene Bühnenlösungen, veränderbare […]

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