[reflexion]

Ohne in die sprachwissenschaftliche Materie einzusteigen: Refle k tion  mit k
gibt es nicht. Es handelt sich um einen weitverbreiteten Rechtschreibfehler, der viel Gesprächsstoff unter allen Magazin-Beteiligten hervorbrachte. Reflexion stammt, wie das Wort Reflex, aus dem Lateinischen (reflexio – Rückbeugung, Widerspiegelung) – inhaltlich verhalten sich beide zueinander antonym. Die kurze Endung -ion macht flugs und kaum merklich aus einer unüberlegten, intuitiven, spontanen und in jedem Falle ungeplanten Reaktion – quasi einer Affekthandlung – einen überlegten, bedachten, hinterfragten und somit strategisch geplanten Vorgang. Wir befassen uns in diesem Heft auf zweierlei Weise mit dem Thema Reflexion.

Die Herausgeber
 

 

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Inhalt

Ein Common Ground für alle!

Die Eröffnung des BerührungsPUNKTE-Palazzos Einer Straße, eines Kircheninnern Werden wir verwundert uns erinnern, Eines Gondelrufs und vieler Namen, Die wir manches Mal vorzeit vernahmen. Lächelnd, wie im Schlaf die Kinder pflegen, Werden wir die stummen Lippen regen Und das Wort wird, eh wir‘s können lallen, In Vergessenheit und Traumtod fallen.(…) Hermann Hesse Auf keinen Fall in Vergessenheit geraten wird bei vielen unserer Gäste diese Szene: Mit dem Wassertaxi den Steg des BerührungsPUNKTE-Palazzos ansteuernd, im Geiste noch mit dem Biennale-Besuch beschäftigt und die Oase der Entspannung und der angenehmen Gespräche so unmittelbar vor Augen wie das kühlende Getränk, die Liegen im Garten.

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Schöner Ort, Schöne Worte

Den ausrichtenden Firmen, den Mitarbeitern und natürlich auch dem Besitzer des wunderbaren Hauses herzlichen Dank für einen sehr schönen Ort der Ruhe, der Entspannung und der Gespräche!

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Das BDA-Fest im Palazzo

Der BDA zu Gast bei BerührungsPUNKTE Eine gelungene Medienkooperation zwischen BerührungsPUNKTE und dem BDA (Bund Deutscher Architekten) fand im großen BDA-Fest am Tag der offiziellen Biennale-Eröffnung ihren Höhepunkt. 450 angemeldete Architekten, Medienvertreter, Kultur- und Architekturinteressierte feierten ab 18 Uhr die Biennale, Venedig und den neuen COMMON GROUND. Loungige Musik, Buffet und kalte Getränke machten diesen Sommerabend zu einem unvergesslichen Ereignis. Lauter entspannte, sich angeregt unterhaltende, lachende und diskutierende Menschen mit mindestens drei Gemeinsamkeiten an diesem Abend: dem Interesse an der Biennale, die Liebe zu Venedig und der Verbundenheit mit diesem neuen Treffpunkt am Canal Grande.       

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Länderbeiträge

Common Ground Kingdom of Bahrain Kommissar: Kulturminister Mai Al Khalifa Kurator: Noura Al Sayeh „Background“ 2010 mit dem Goldenen Löwen für den besten Länderbeitrag ausgezeichnet, präsentiert sich Bahrain hier eher medial. Der Fußboden in einem der Arsenale-Räume ist beschichtet mit Zeitungsberichten, Fotos, Berichten und Überschriften, von der Decke herabhängende Lautsprecher-Boxen bilden einen raumerfassenden Kreis. Dieser akustische Bogen gibt voyeuristisch Alltagsgeräusche aus dem Leben in der Stadt preis, von denen der Betrachter erfasst wird, schreitet er unter ihm entlang auf den medialen Spuren der Zeit.                Serbien Kommissar/Kurator: Igor Maric „jedan:sto/100“ Der Tisch nimmt die größte Fläche des Raums ein. Der Umgang ist zum Sitzen, Stehen, Gehen. Common: ein Dasein – unteilbar, inklusiv, normal. Ground: die Basis, der Platz, das Land, das Feld. Die weiße Fläche klingt, wenn man sie berührt. Unterschiedlich – je nach Position, Heftigkeit der Berührung und Materialität – fällt die akustische Reaktion der weißen Fläche aus. […]

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Die Ausstellung

Common Ground Olafur Eliasson, „Little Sun“ Vorm Eingang standen junge Leute mit Taschen voller „Little Suns“. Sie verteilten sie kostenlos, da sie sie auf dem Biennale-Gelände nicht verkaufen dürfen. Man kennt sie aus den Medien, diese kleinen LED-Leuchten im Sonnenblumen-Design. Sie sollen Licht bringen in die Länder, die nicht ans Stromnetz angebunden sind – immerhin trifft das auf 1,6 Billionen Menschen zu. 20 Euro in sicher mit Elektrizität versorgten Ländern, 10 Euro in elektrizitätslosen Gebieten kostet dieses kleine Energiebündel, das Dunkelheit vertreiben und neues Bewusstsein schaffen soll. www.littlesun.com           Norman Foster, „Gateway“ Einer der beeindruckendsten Räume der diesjährigen Biennale war sicher die Explosion an Bildern, Tönen, Emotionssuggestionen – eine Medien-Inszenierung von Sir Norman Foster. Auf dem Boden, aus den Säulen „kriechend“, kleine Pixelschwärme, die sich bündeln, sich auseinanderbewegen, an die Milchstraße erinnern oder an Lebewesen. Namen von Personen aus der Vergangenheit und aus dem Jetzt, die an der Gestaltung von Städten […]

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And the lions go to…

Mit großer Spannung wird der Verleihung der Löwen anlässlich der Biennale stets entgegengefiebert. Dass Álvaro Siza Vieira für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden würde, stand schon im Vorfeld fest. David Chipperfield selbst hat ihn vorgeschlagen, mit der Begründung: „Siza hat eine einmalige Position in der Architekturszene behauptet. Diese Position ist voller Widersprüche. Siza ist es gelungen, immer wieder Werke von hohem Niveau zu erschaffen, und das ohne eine Spur von Lobbyarbeit oder Bevorzugung, die inzwischen (leider) Teil des Architekturbetriebs geworden sind. Offensichtlich ist es so: Er bewegt sich immer in die entgegengesetzte Richtung zum Rest der Profession, so liegt er immer wieder in Führung.“ BerührungsPUNKTE bekam auch einen! Zwar einen immateriellen, aber für uns ebenso viel wert! Dr. Wolfgang Bachmann, Herausgeber des „Baumeister“ und gern gesehener Gast im Palazzo, widmete uns seinen Biennale-Splitter Nr. 5: „Und noch ein deutscher Beitrag“. Dort schreibt er unter anderem: „Die Biennale-Löwen sind schon vergeben, wir schicken deshalb einem der Protagonisten unseren […]

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ISIS Zutrittsmanagement

ISIS M300: Komfortabel online administrieren Aufgrund der sicherheitstechnischen Anforderungen bei Schlüsselverlust oder Berechtigungsveränderungen sind elektronisch organisierte Zutrittskontrollsysteme insbesondere im Objektbau zu einer festen Größe avanciert. Charakteristisch für die am Markt verfügbaren Systeme ist, dass eine Verbindung zwischen dem – elektronischen – Identifizieren und dem – mechanischen – Öffnen der Tür gefunden werden muss: Entweder wird hierzu nach positiver Identifizierung direkt per Identmedium über den Profilzylinder entriegelt – oder über einen speziellen mit dem Profilzylinder gekoppelten Knauf mit Drehfunktion; beide sind wirksam über die Schlossfalle. FSB geht mit den isis-Systemen hier einen anderen, einen deutlich komfortableren Weg: bei Identifizierung kuppelt ein elektronisch gesteuerter Aktor die Klinke ein und die Tür kann – wie gewohnt – mittels Betätigung der Türklinke geöffnet werden. isis M300 überträgt die technischen Merkmale und ergonomischen Vorzüge dieses Konzepts nunmehr in eine netzwerkfähige Lösung für komplexe Anforderungen. isis M300 ist die Ausbaustufe seines „kleineren Bruders“ isis M100, der sich mit seiner kartenbasierenden Programmierung direkt am […]

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Alles im grünen Bereich

 „How green is your business?“ „Grün“ ist nicht nur die Status-LED der isis M300-Beschlagsysteme. „Grün“ sind auch die Sortimente von FSB und unserer Tochtergesellschaft SSF. Beide Unternehmen leisten mit materialspezifischen Umweltproduktdeklarationen nach ISO 14 025 – der sogenannten EPD „Environmental Product Declaration“ – einen validen Beitrag zu nachhaltiger Architektur. Unsere EPD berücksichtigt mehr als 25.000 Artikel, womit wir in unserer Branche weltweit eine Vorreiterrolle übernehmen. „Nachhaltig“ – ein Begriff, der heute in aller Munde ist – wurde bei FSB allerdings schon gehandelt, als „Ökologie“ noch ein gesamtgesellschaftliches Randthema war. Mit dem seinerzeit augenzwinkernd als „saubere Unterwäsche“ titulierten Projekt wurde über die ökologischen Auswirkungen am Produktionsstandort in Brakel nachgedacht. Seit mehr als 20 Jahren haben wir uns dennoch immer wieder aufs Neue gefragt: „How green is our business?“ Umweltproduktdeklarationen nach ISO 14 025 sind für die Zertifizierung von nachhaltig errichteten Gebäuden nach dem deutschen DGNB-Zertifizierungssystem erforderlich.Dabei wird die Optimierung sämtlicher Einflussfaktoren auf den Lebenszyklus angestrebt: von […]

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Und viel mehr als das

Das Buch zur Ausstellung „Bei den Filmemachern, in der Literatur ist die Selbstreflexion selbstverständlicher Teil der eigenen Arbeit. Die Form ist nicht allein der zu erzählenden Geschichte und ihren Figuren verpflichtet, sondern auch den reflektierenden, spekulierenden Gedanken, die den Film im Kopf eines Betrachters begleiten.“ Urs Füssler, der unter anderem bei Miroslav ˇSik in Zürich studiert hat, von 2008 bis 2009 in Wuppertal am Lehrstuhl für Bauen im Bestand tätig war und nun hier mit für den O-Ton der Publikation zum deutschen Biennale-Beitrag steht, stellt fest: „In der Architektur gibt es das nicht. Architekten denken nicht weiter. Sie zeigen auf ihre Architektur und sagen: Das ist es. Sie lassen sie fotografieren, unbewohnt am liebsten. Sie möchten sie festhalten, so wie sie ist, um jede Spekulation eines möglichen Umgangs mit ihr gleich zu unterbinden.“ Die Herausgeber Muck Petzet und Florian Heilmeyer begeben sich im Katalog zum deutschen Beitrag anlässlich der 13. Architektur-Biennale immer wieder in den […]

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Die Architektur-Biennale in Venedig

oder: Wie man ein Thema verfehlen kann Die Eingangsfrage, die in einem Bericht der „Süddeutschen“ über die Architektur-Biennale in Venedig gestellt wird – „Was machen berühm-te Architekten in Zeiten der Staatsschulden?“ – verlangt nach einer Differenzierung: „Warum machen die berühmten Architekten in Zeiten wie diesen nichts, außer an das Eigene zu denken?“ Eigentlich gibt die Biennale die Antwort darauf selbst, und zwar in Form einer Aussage des Kurators David Chipperfield. Sein verkündetes Motto „Common Ground“ wäre eigentlich als Begriff bestens geeignet, um der werten Architektenschaft einen Leitfaden und Anreiz zu geben, über gemeinsame Wege und Auswege aus der globalen Krise nachzudenken. Noch dazu, wo die Architektur – als die umfassendste aller Künste – einen Spiegel des Zustandes einer Epoche und einer Gesellschaft darstellt. Auf meine Frage bei der Pressekonferenz zur Eröffnung der Biennale im berühmten „Teatro Piccolo“, warum denn keine sogenannten „Outlaws“ oder die NGOs der Architekturszene in der Ausstellung im Arsenale zu finden seien, […]

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Weisser Würfel im Grünen

Raumvolumen und Gebäudetechnik für mehr Wohnkomfort Zugegeben – der Bauplatz hatte Seltenheitswert: Direkt davor liegt ein Naturschutzgebiet, das einen unverbaubaren Blick ins Grüne garantiert, rückwärtig zieht sich ein Wäldchen mit altem Baumbestand. Doch darauf zu bauen war gar nicht so einfach. Denn der fast quadratische Bauplatz liegt etwas verkantet innerhalb länglicher Parzellen. Aus dieser Besonderheit leitet sich die Gebäudeform des Wohnhauses ab: ein mit Flachdach versehener Kubus, der sich in den ansteigenden Hang einfügt. Die gestaffelt angelegten Außenanlagen und die großzügigen Terrassen fangen den geradlinigen und strengen Baukörper harmonisch auf. Riesige Fensterflächen zur Südwestseite öffnen den Würfel und lassen viel Licht ins Innere. Das Herzstück bildet der nach Südwesten ausgerichtete „Lichtturm“, der sich bis hinauf ins Obergeschoss zieht. Doch nicht nur der Baukörper, auch das technische Innenleben des Hauses ist modern. Der Bauherr wollte zukunftsweisende, aber auch zukunftsfähige Gebäudetechnik in seinen vier Wänden haben. Fasziniert war er von der einheitlichen und optisch ansprechenden Gira Schalterwelt […]

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Flat is beautiful

Für Architekten gemacht: Schalterserie GIRA E22 Vielen Architekten erscheint er eher als notwendiges Übel denn als Glanzstück: der Schalter auf der Wand. Vor allem, wenn er dick aufträgt. Doch das muss nicht sein. Denn Gira bietet ein Schalterprogramm an, das flach auf der Wand montiert werden kann – der Schalterrahmen trägt lediglich 3 mm auf. In seiner gesamten Erscheinung wirkt Gira E22 elegant, hochwertig und von der Form her sehr präzise. Das flächige Design wird unterstützt von der senkrecht stehenden Schalterwippe, die die bündige Oberfläche nicht durchbricht. Die wandbündige Installation lässt sich mit Hilfe eines neuartigen Montageverfahrens realisieren. Alternativ dazu kann der Schalter auch in herkömmlichen Unterputzdosen montiert werden. Weil sich hierbei die Schalterrahmen auf der Rückseite verjüngen, scheint der Schalter dann vor der Wand zu schweben.   Und Gira E22 wartet mit einer weiteren Besonderheit auf: Das Programm gibt es im gleichen Design in drei verschiedenen Materialien – Edelstahl, Aluminium und Thermoplast in Reinweiß […]

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Architekturreflexion für Fortgeschrittene

Rahel Willhardt „Architektur-Biennale oder Banale?“, sinnierte Prome-theus, in der Hand Wolfgang Prix’ Kritik an der diesjährigen Ausstellung. „Ist es wirklich wichtig, mit Architekturtheorie zu brillieren? Nein!“, beschließt der Titan und Kulturbringer. „Im Kern geht es um die Frage: Wie übermächtige Einzelinteressen regulieren, damit das übergeordnete Ganze wieder Raum hat.“ Die Krux: Seit sein Bruder Epimetheus die Büchse der Pandora geöffnet hat, herrschen im Bau babylonische Zustände. Ist der Götterwille überwindbar? Es hilft nichts, er muss sich selbst ein Bild verschaffen! Gibt es eine kritische Reflexion moderner Architektur? Als Ersten trifft Prometheus Prof. Helmut Geisert. Der Architekt, Kritiker und vielfache Autor kennt die Theoriehistorie aus dem Effeff und erforscht seit Jahren gesellschaftliche Bedingungen, die Baukultur fördern. Ihn fragte er: „Gibt es eine kritische Reflexion moderner Architektur? Oder sind Selbstbeweihräucherung und Marketing die einzigen Konstanten?“ Wolfgang Prix’ Biennale-Kritik klingt wie der Pensionsanspruch eines etwas in die Jahre gekommenen Avantgardisten! Zweifellos ist sie Branchentreff, auf dem sich Architekten […]

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Ergebnis der Reflexion über die Ressource Wasser

KEUCO PLAN blue Armaturen Die Reflexion, das Nachdenken über den Rohstoff Wasser mündet heute verstärkt im verantwortungsvollen Umgang mit dieser Ressource. Nachhaltige Wassernutzung heißt, Wasser nicht unnötig zu verschwenden. Die Bedeutung des Wassers wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Dabei wird es besonders in den Ländern wertvoller werden, in denen die Bevölkerung stark wächst und in denen Wasser schon heute ein knappes Gut ist. Wassersparende Einhebelmischer in 3 Größen Um dem Anspruch eines nachhaltigen Umgangs mit Wasser gerecht zu werden, hat KEUCO mit der Armaturenserie PLAN blue speziell wassersparende Armaturen entwickelt. Die Durchflussmenge der PLAN blue Einhebelmischer beträgt lediglich 6 l/Min. anstelle der üblichen 9-12 l/Min. Das Wassererlebnis wird dabei nicht beeinträchtigt: Spezielle Strahlregler sorgen für einen füllig-sprudelnden und weichen Wasserstrahl. Durch die Reduzierung des Warmwasserverbrauchs werden gleichzeitig Energie und damit Kosten gespart. KEUCO Armaturen „made in Germany“ vereinen erstklassiges Design, makellose Oberflächen, höchste Funktionalität und Qualität. Eine zeitlose und langlebige Formensprache prägt das […]

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Optische Highlights faszinierender Lichtreflexe

ROYAL REFLEX: reflektierende Glasfronten. Innovation und Ästhetik verschmilzt hier zu genau der Herausforderung, der KEUCO sich gestellt hat: Sinnhaftigkeit und Sinnlichkeit in perfekter Synergie.   Das Geheimnis der brillanten Oberflächen: Die Glasfronten der Badmöbel als glatte Flächen sind ein Phänomen, insofern sie das Licht gleichzeitig reflektieren als auch brechen. Lichtreflexion und Lichtdurchlässigkeit gehen eine brillante Symbiose ein. Die Brillanz in der Bündelung des Lichts zeigt sich in dem Glanz an der Spiegelung in der Oberfläche und gleichzeitig an der Farbtiefe der inneren Reflexion, hervorgerufen durch die rückseitig speziell lackierten Glasoberflächen. Ein Ergebnis maximaler „nachdenklicher“ Reflexion, um physikalische Reflexion zu maximieren. Abgerundet wird das große Badmöbelsortiment mit den passenden Waschtischen, Lichtspiegeln und Spiegelschränken. Eine harmonische Kombination bildet das Design von ROYAL REFLEX mit den Armaturen und Accessoires der KEUCO Serien PLAN blue oder ELEGANCE. Im Design moderner Klassiker unterstreichen sie perfekt die Formensprache der Serie ROYAL REFLEX. Die brillanten Chromoberflächen der Armaturen und Accessoires betonen die Formen effektvoll […]

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Es denkt.

Reflexionen Nein, so nicht. Sie denken, nicht wahr? Anders geht es doch nicht. Aber: Sie denken angestrengt über etwas nach, einen Film meinetwegen, warum er Ihnen etwas bedeutet. Und es fällt Ihnen nichts ein. Und dann gehen Sie mit dem Hund spazieren. Und der Einfall erscheint. Aus dem Nichts. Sie hatten gar nicht an den Film gedacht. Oder – Sie nagen an einem Problem. Im Büro. Sie geben auf. Gehen schlafen. Und am nächsten Morgen wissen Sie die Lösung – Sie werden kündigen. Zum Nachdenken versenken wir uns in uns selbst. Und dann scheinen wir manchmal auch den Abstand zu brauchen – räumlich oder zeitlich. Sie schreiben einen Brief, und die Gedanken drängen auf das Papier oder auf den Bildschirm. Bevor man überhaupt weiß, dass man sie schon gedacht hatte. Als gäbe es auch eine unbewusste Denkinstanz, die ohne Ihr Wissen insgeheim immer weiter arbeitet. Es denkt. Richtig? Das „Human Connectome Project” will das menschliche […]

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Das gläserne Auge

Atmosphären der Transparenz in Film und Architektur Der Vortrag von Marcel Bächtiger im BerührungsPUNKTE Palazzo anlässlich der Architektur-Biennale in Venedig thematisiert die Wechselbeziehung zwischen Architektur, Glas und Atmosphäre anhand verschiedener Filmbeispielen. Das Medium des Films wird als Betrachtungsinstrument aufgefasst, das die inhärenten Atmosphären von Raum und Architektur sichtbar macht und inszenatorisch überhöht. Dem Material Glas kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: Als gleichzeitig verbindendes und trennendes, transpararentes, spiegelndes oder verfremdendes Element trägt es – sei es das Linsenglas der Kamera oder eine Glasfläche im Filmbild – maßgeblich zur poetischen Wirkungskraft des filmischen Raumes bei. Nach der Präsentation des gemeinsam mit der Künstlerin Daniela Schönbächler erstellten Videos im Palazzo ging Marcel Bächtiger näher auf ihre Arbeit (eine Installation der Serie stand auch im Palazzo-Garten) ein. Er sieht in der Installation „Lacunas“ neben der Beschäftigung mit dem Material Glas vor allem das Thema des Sehens. Eine Frage nach dem, was sichtbar und was unsichtbar ist. Was wirklich […]

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Faszinierend atmosphärisch

Thierry Boissel: Glas – Licht – Architektur Der 1962 in Frankreich geborene Thierry Boissel gehört zu den aktivsten, erfolgreichsten und prägendsten Glaskünstlern architekturbezogener Kunst in Deutschland. Davon künden zahlreiche Arbeiten für öffentliche wie private Gebäude oder freie Installationen im öffentlichen Raum. Als Leiter der Studien- und Experimentierwerkstatt für Glasmalerei, Licht und Mosaik an der Akademie der Bildenden Künste München nimmt Boissel Einfluss auf den künstlerischen Nachwuchs. Offensichtlich findet er häufig die Möglichkeit, seine Ideen tatsächlich auszuführen, was nicht jedem Gestalter in baugebundener Kunst beschieden ist. Aus der Vielfalt des Geschaffenen werden in dem nun erstmalig aufgelegten Bild- und Text-Band aus der renommierten Arnoldschen Verlagsanstalt in Stuttgart 16 repräsentative Werke ausführlich dargestellt, die zwischen 1991 und 2012 entstanden. In seinem Vorwort betont der Herausgeber Prof. Dr. Florian Hufnagl, leitender Sammlungsdirektor der Neuen Sammlung, Staatliches Museum für angewandte Kunst München, und einer der besten Kenner zeitgenössischer angewandter Kunst, dass mit Boissels Wirken in den vorgegebenen Räumen durch […]

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