[bildbewegung]

Architektur im Film, Film über Architekten, Filmarchitektur, Image und Standbild – das sind Themen unserer Ausgabe „Bildbewegung“. Dem Essay des Regisseurs Henk Drees über die „Darstellung von Architektur im Dokumentarfilm“ folgt ein Vortrag aus der Architekturlehre. Science-Fiction von Heinlein findet den Kontrast im Beitrag über die Tradition der indischen Plakatmalerei, die Architektin und Szenenbildnerin Sabine Rudolph lässt uns hinter ihre Arbeitskulissen schauen.

Die Herausgeber

 

 

 

 

 

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Inhalt

„And he built a crooked house“

Robert A. Heinlein Dimensionen, Bezüge und Perspektivwechsel – Begriffe, die einem bei dem Stichwort Bildbewegung, gerade im architektonischen Kontext, schnell in den Sinn kommen. Architektonischer Kraftakt ist und bleibt sicher der Umgang mit Bewegung – sei es, um Bewegung entgegenzuwirken oder aber gar metamorph die Verwandlung eines Baukörpers zu erwirken. Willkommen im totalen Wahnsinn und an den Grenzen jeglicher Vorstellungskraft. Robert A. Heinlein ist so jemand, der die Vorstellungskraft seiner Leser überdurchschnittlich fordert. Heinlein lebte von 1907 bis 1988 und war ein – teilweise umstrittener – amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller. Wer sich einmal darangemacht hat, die Welt der 4. Dimension für sich zu begreifen, kennt das Gefühl des Scheiterns. Eigentlich ist es für uns dreidimensionale Menschen unmöglich, sie zu erfassen. „And he built a crooked house“ ist eine Geschichte aus dem Jahr 1940 und bildet an dieser Stelle die Schnittmenge zwischen Architektur, Bewegung und Literatur. Eine Zusammenfassung: Wie heißt es im Land der begrenzten Bauvorschriften: „The limit […]

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Architekten zeigen

Wie die Architektur im Dokumentarfilm erscheint Die Rahmenbedingungen: Es ist heutzutage nicht einfach, für Gegenstände der Architektur zu interessieren. Lediglich Raumexperten (Architekten, Stadtplaner oder sensible User) haben offenbar eine (professionelle) engere Bindung an diese Thematik. Auch der engagierte Filmemacher, der einen Film über Architektur plant, macht vielfach diese Erfahrung, denn schon die Hürden in den Fernsehredaktionen sind fast unüberwindlich: Die Architektur gilt als nicht narrativ, sie ist keine Zeitkunst. Damit ist sie für eine herkömmliche Film- und Fernsehdramaturgie denkbar ungeeignet. Entsprechend findet Architektur ohne visuell-dramaturgische Kommentierung selten den Weg in den Film. Ist ein Gebäude ohne Zusatzinformation tatsächlich nicht verstehbar? Ist die Abbildung des bloßen Raumes zu langweilig? Die Wirklichkeit der Architektur im Film – die Fabrik der Fakten Beginnen wir mit der Frage nach der bloßen Abbildung des gebauten Raumes. Dziga Vertov, ein früher sowjetischer Filmtheoretiker, hat das „Kameraauge“ – von ihm Kinoglaz genannt – zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen gemacht: „Ziel ist: die Nutzung […]

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Neue Dimensionen für das Hotel der Zukunft

Ein vielversprechendes Projekt ist die HotelDesign Werkstatt in Salzburg, entstanden in den Hallen einer ehemaligen Glockengießerei. Seit November letzten Jahres beherbergt sie ein modernes Schauhotel und dient als Plattform für Industrie, Handel und Handwerk. 50 namhafte Firmen, darunter auch KEUCO, haben in der HotelDesign Werkstatt in Salzburg eine außergewöhnliche Ausstellungsfläche kreiert. In themenbezogenen Zimmern, verschiedenen Lounges und Seminarräumen präsentieren die Partnerfirmen ihre Produkte. Interessenten aus der Hotellerie können in den Schauräumen, die voll funktionsfähig ausgestattet sind, auch probeweise übernachten. KEUCO ist in der HotelDesign Werkstatt nicht nur mit einer für den Hotelbereich spezifischen Ausstellung präsent, sondern auch der Firmensitz der österreichischen Tochtergesellschaft ist dort ansässig. In kompletten Bädern kann sich der Hotelier umfassend über die Hoteleinrichtungen und -ausstattungen von KEUCO beraten lassen und sich von der Qualität der Produkte überzeugen. Denn die Anforderungen an Design, Qualität und Wertigkeit sind im Tourismus-sektor in den letzten Jahren deutlich gestiegen, speziell im 4- und 5-Sterne-Bereich. Der Gast informiert […]

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EDITION 11: Echtes Bad-Design in virtuellen Räumen

Freiheit ist die Vielfalt der Möglichkeiten – so lautet der Produkt-Claim des neuen KEUCO Badeinrichtungskonzepts EDITION 11. Wie setzt man eine solche Botschaft für Anzeigen und Kataloge visuell in Szene? KEUCO entschied sich, für die visuelle Umsetzung der ISH-Neuheit EDITION 11 einen neuen Weg zu beschreiten: Nicht bei einem klassischen Studio-Fotoshooting sollten die Milieubilder entstehen, sondern mittels Computer Generated Imagery (CGI), also auf Basis digitaler 3-D-Grafiken. Christian Vöttiner, Kreativchef bei Kontrast, der Kommunikations-agentur von KEUCO, erläutert, wie es zu diesem Entschluss kam: „Die EDITION 11 bietet eine außergewöhnliche Vielfalt, auch bei den Formaten – sie reichen bis zu Waschtischlösungen mit 2,80 Meter Breite. So entstand die Idee, die Produkte in eine Architektur einzubinden, die ebenso weitläufig und individuell ist wie die Edition selbst. Wir wünschten uns eine Überhöhung. Räume, die real sein könnten, die man aber so nirgendwo findet und die man in einem Studio nicht mit vertretbarem Aufwand bauen könnte. Also mussten wir sie […]

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Stillstand, der bewegt

Fee Hollmig Die Fotografin Fee Hollmig hat sich nachts mit ihrer Kamera im ländlichen Deutschland auf die Pirsch begeben. Entstanden ist die Bildserie „Wo Fuchs und Hase“.   Durch den Titel der Bildserie schlägt Fee Hollmig die Brücke ins Unreale, und genau dieser Brückenschlag ist das Irritierende an den Bildern. Auf den ersten Blick vermutet man kein reales Leben in den Häusern und ihrem Umfeld. Vielleicht stammen sie aus einem Modell, einer vergessenen Filmkulisse oder einem längst verwaisten Straßenzug. Nein, die Fotos dokumentieren die Wirklichkeit. Auffallend ist neben der Akkuratesse auch eine Distanziertheit, die sich bis zur Kälte weitet. Stellt sich die Frage: Kann so ein Umfeld etwas in einem Menschen bewegen? Fee Hollmigs Bilder tun es auf jeden Fall.          Fee Hollmig, geb. 1974, ist im niedersächsischen Braunschweig aufgewachsen. Nach einem Abstecher in die Welt des Theaters und des Films studierte sie Fotografie in Berlin. Ihre Arbeiten wurden bereits vielfach ausgestellt, […]

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Gefühlte Stadtlandschaften

Die Rolle von Stadt und Landschaft im narrativen Film Was hat Architektur mit Film gemeinsam? Im Rahmen einer Vorlesungsreihe zum Thema „Stadt in der Kunst – gelebte Stadt“ stellte sich Prof. Volker Kleinekort in seinem Vortrag dieser Frage und formulierte die daraus resultierenden Konsequenzen auf Entwurfsmethoden in der Architektur. Das Auseinandersetzen mit Stadt ist seit jeher nicht nur eine isolierte Disziplin der Architektur – Stadtsoziologen, Geografen, Schriftsteller und viele andere nutzen Stadt als Sujet ihrer eigenen Betrachtungen und Interpretationen. Städte und Landschaften im Film verorten die Erzählung, sie setzen narrative Knotenpunkte und verknüpfen dadurch den Erzählstoff, sie spiegeln innere Zustände und können Genremerkmale sein, wie z.B. beim Science-Fiction-Film oder Roadmovie. Allen diesen Aspekten ist die Tatsache zu eigen, dass der Begriff Stadt oder Landschaft die „Trennung von betrachtendem Subjekt und beschreibendem Objekt“ voraussetzt – meinen die Filmwissenschaftlerinnen Barbara Pichler und Andrea Pollach in ihrer Publikation „Moving Landscapes“. Was hat Architektur, also Urban Landscape, mit Film […]

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Werbung von FSB

Emotionen: Bewegte Bilder oder mit Bildern bewegen Was die Werbekampagnen betrifft, die in den letzten 20 Jahren realisiert wurden, blickt FSB auf eine recht ansehnliche kreativ geprägte Vergangenheit zurück. All unseren Kampagnen gemein ist dabei, dass sie nicht vordergründig die neuesten (Produkt-)Botschaften und Innovationen aus dem Produktmanagement oder den Entwicklungsabteilungen zum Thema hatten, sondern es immer gewagt haben, mit wechselnden Schwerpunkten ästhetische und/oder intellektuell motivierte Motive aufzugreifen. Gleichzeitig haben wir geflissentlich darauf geachtet, dass sie bei Architektinnen und Architekten in der von uns erhofften Weise rezipiert werden konnten. Durchaus gewiss waren wir uns auf der anderen Seite einer gewissen Erwartungshaltung unserer Rezipienten. Unsere Kampagne Evolution, die aktuell mit drei neuen Motiven „on Air“, ist nun doch – wie keine FSB-Kampagne zuvor – in ausgewiesener Weise produktlastig geraten. Aber in bester FSB-Tradition soll es hier weniger um die hier und da mit den Motiven zusammenhängenden Produktbotschaften gehen, sondern ein wenig veranschaulichen, wie die Kampagne zustande kam, […]

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Gibt es überhaupt den architekturlosen Film?

Das Genre Architekturfilm Wenn wir von Naturfilmen in der Wildnis einmal absehen und von Tieren geschaffene Nester, Höhlen und unterirdische Gänge ausklammern, gibt es praktisch keinen Film, in dem keine Architektur auftaucht. Keine städtische Struktur, kein Innenraum, kein Ausblick, kein Betreten und Verlassen … Selbst sogenannte Unorte sind Räume, die sich architektonisch fassen lassen, und selbst der nicht verortete Straßenraum ist ein architektonischer Raum. Ebenso wie Dekoration, Kleidung, Geräusche, Lichtwirkungen und natürlich der Ausdruck der Protagonisten spielt er seine Rolle: der Raum durch Architektur. Er kann sich kaum wahrnehmbar im Hintergrund halten und eine harmonische Kulisse für die Handlung bieten, er kann Stimmungen betonen, den Betrachter mitnehmen, einlullen, ablenken oder schmerzhaft emotionale Abgründe untermauern. Architektonische Klischees können bewusst eingesetzt werden, um gesellschaftliche zu verdeutlichen, Architekturen können Vergangenes aufzeigen und Visionäres darstellen. Die Tatsache, dass ein bewegtes Bild, eine mobile Kamera ein Gebäude umwandern, auf die Umgebung schwenken und Details fokussieren kann, bedient den Anspruch der […]

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Filmtipps

Dokumentation Schindlers Häuser2006, Regie: Heinz Emigholz. Heinz Emigholz‘ Filme werten und kommentieren nicht, sondern beobachten einfach. Für den Betrachter entfaltet sich das Lebenswerk des porträtierten Architekten dadurch, dass der Regisseur dessen gebaute Hinterlassenschaft sprechen und ihre Geschichte erzählen lässt: in diesem Fall 40 Wohnhäuser des österreichisch-amerikanischen Architekten aus den Jahren 1921 bis 1952. Intellekt Unterhaltung Kunst Kult ••• •• ••• ••• Goff in der Wüste2003, Regie: Heinz Emigholz. In der für ihn typischen Art und Weise zeigt Heinz Emigholz 62 Bauten von Bruce Goff (1904-1982), des Begründers des „alternativen Bauens“ – vom kleinen Tankstellenhäuschen bis zum repräsentativen Museumsbau. Damit ist der 110 Minuten lange Streifen die bis heute einzige filmische Dokumentation fast aller noch existierenden Gebäude des in Europa wenig bekannten Architekten. Intellekt Unterhaltung Kunst Kult ••• •• ••• •• Loos ornamental2008, Regie: Heinz Emigholz. 27 noch existierende Wohn- und Bürobauten des österreichischen Architekten Adolf „ornament und verbrechen“ Loos (1870-1933) aus den Jahren 1899-1931, aufgenommen […]

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Imagepflege

Architekten im Film Es gibt, im Großen und Ganzen, zwei Sorten von Filmarchitekten. Zum einen den schwarz bebrillten „Mann“(!) im schwarzen Anzug mit schwarzem Rolli, der geschäftig riesige Papierrollen mit sich herumträgt. Der mit Helm im Baustellenmatsch watend den Bauarbeitern sagt, wo es langzugehen hat. Kaum eine Daily-Soap, ein triviales Beziehungsdrama, in dem kein (erfolgreicher) Architekt bis spät in die Nacht Modelle baut, sie am nächsten Tag dem Bürgermeister persönlich erläutert, zunächst scheinbar gegen den Baulöwen der Gemeinde scheitert, schließlich aber mit der Ökosiedlung, nachhaltig, kinderfreundlich, das Rennen macht. Und obendrauf die attraktive Tochter des Bürgermeisters ehelicht. Zum anderen gibt es die Sinnenden, die Zweifler und Ideologen. Sie skizzieren (meist) hemdsärmelig während der Nacht – mit Wein und Zigarette – ihre hochfliegenden Visionen und leben lieber am Existenzminimum, als sich und ihre Vorstellung von guter Architektur verbiegen zu lassen. Oft wissen sie allerdings selbst gar nicht so genau, was das denn eigentlich sein soll. Im […]

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Dreidimensional Zeichnen

Katharina Hinsberg Eine Linie – ein Schnitt – vermag es, aus einem zweidimensionalen Stück Papier ein dreidimensionales Objekt zu machen.Dieses wiederum kann eingebettet in eine raumfüllende Installation eine neue – vierte? – Dimension spürbar werden lassen.Auch wenn die Künstlerin Katharina Hinsberg für die meisten ihrer Arbeiten keinen Stift in die Hand nimmt, ist doch die Beschäftigung mit dem Medium Zeichnung allgegenwärtig. Sie untersucht die materiellen Voraussetzungen und Beschränkungen des Zeichnerischen, die sie konsequent hinterfragt oder außer Kraft setzt. Ihre Werke und ihre konzeptionellen Vorgehensweisen, die auf sachlichen Parametern beruhen, stehen bewusst im Kontrast zu der individuellen Handschrift und der spontan gestischen Ausdrucksqualität der Linie. Und trotzdem wohnt den Rauminstallationen eine Poesie inne, die jedem Betrachter die Freiheit zur eigenen Interpretation lässt.               Katharina Hinsberg, geb. 1967, studierte bildende Kunst in München, Dresden und Bordeaux. Neben der Arbeit als freischaffende Künstlerin unterrichtet sie seit 2003 als Professorin an verschiedenen Hochschulen […]

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Traumhaus

Stadtvilla mit modernster Gebäudetechnik Die Planung zog sich über mehrere Jahre hin, gebaut wurde dagegen nur ein knappes Jahr: In einem Hamburger Vorort erfüllte sich ein Bauherr den lang gehegten Wunsch nach einem Atrium-Haus. Entstanden ist eine Stadtvilla mit höchsten architektonischen Ansprüchen, ausgestattet mit modernster Gebäudetechnik. Zugegeben – ein ganz bisschen Glück gehörte dazu. Zum einen das schmale, lange Grundstück in einem der schicken Vororte von Hamburg. Zum anderen der Freundeskreis des Bauherrn, zu dem ein namhafter Architekt gehört. Gemeinsam mit ihm entwickelte der Bauherr Ideen zu einem Atrium-Haus, das sich dem Grundstück anpassen und familiengerecht sein sollte. Entstanden ist eine moderne Stadtvilla, ein am Bauhausstil orientiertes Gebäude: offen, reduziert und funktional, dabei sehr hell und mit fließenden Übergängen von innen nach außen, realisiert auf nur zwei Ebenen und ohne Keller. Die Grundstücksform gab einen lang gestreckten Baukörper vor, der im Erdgeschoss von einer Längsachse dominiert wird. Sie beginnt in der Eingangshalle, von der zwei […]

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Plakative Eigen-Art

Traditionsreiche Kunst in Indien Wer die vielbeschworene Traumfabrik immer noch bei den neun Buchstaben in den Hügeln Kaliforniens sucht, sollte seine Perspektive ändern – und den Blick nach Osten wenden. Kein anderes Land der Welt hat das Kino zu einem solch organischen Bestandteil seiner Kultur, zur zweiten Realität erhoben wie Indien. Bollywood – viel zu kurz greift diese inzwischen gängige Vokabel, denn obwohl indische Filme von Anfang an die gängigen Hollywood-Genres dem lokalen Geschmack angepasst haben, kann von Kultur-Kolonialismus keine Rede sein. Nicht die kritiklose Übernahme westlicher Bilder steht im Mittelpunkt der indischen Filmproduktion – vielmehr werden diese Bilder nur in Anspruch genommen, um sie in gänzlich neue Zusammenhänge zu stellen. Dies zeigt sich nirgendwo eindrucksvoller als in der Kunst der indischen Plakatmalerei, einem einzigartigen Genre, das die visuelle Kultur des Subkontinents im 20. Jahrhundert auf unvergleichliche Weise geprägt und seine ganz eigene Bildsprache entwickelt hat. Entstanden aus der Notwendigkeit, ein Massenpublikum mit oft niedrigem […]

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Eine Baustelle, verteilt über den ganzen Planeten

Interview mit der Szenenbildnerin Sabine Rudolph Stars und Sternchen, exzentrische Regisseure, Produzenten am Rande des Nervenzusammenbruchs und eine ganze Entourage an Helfern und Helfershelfern – so stellt sich der Laie den Filmzirkus vor. Mittendrin im scheinbaren Chaos Sabine Rudolph, studierte Diplom-Ingenieurin mit Fachrichtung Architektur und seit über 20 Jahren als Szenenbildnerin beim Film. Und tatsächlich scheint sich die Vermutung zu bestätigen, denn Frau Rudolph steckt gerade mitten in den Vorbereitungen für einen neuen Film, und diese Phase gleicht, so sagt sie selbst, der Situation vor einer Wettbewerbsabgabe in einem Architekturbüro. Als es dann aber zu einem Gespräch kommt, überrascht die Ruhe und Gelassenheit, die Frau Rudolph ausstrahlt. Wahrscheinlich eines ihrer Erfolgsgeheimnisse, denn der Job einer Szenenbildnerin ist tatsächlich nichts für schwache Nerven, wie wir im Gespräch feststellen. BerührungsPUNKTE: Sie haben Architektur studiert und beschäftigen sich täglich mit Räumen – allerdings mit Räumen, die den meisten Architekten fremd sind: Sets für Filmproduktionen. Nehmen Sie uns ein […]

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