[p-west 2020]

Die Konversion von alten Industrieflächen steht für viele Regionen und Städte in Europa ganz weit vorn auf der Tagesordnung. Es geht um Altlasten und Aufbruch. Was kann man machen? In unserem Wettbewerb p-west fragten wir den Architekten-Nachwuchs, was seine Ideen zum Umgang mit den Ruinen der vergangenen Industriezeiten sind. Ort des Geschehens: der ehemalige Standort eines Stahlwerks in Dortmund-Hörde.

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Inhalt

Pläne für morgen…

WIE WERDEN WIR IN ZUKUNFT LEBEN UND ARBEITEN? WELCHE ROLLE WIRD TECHNIK IN DER ARCHITEKTUR SPIELEN? Entwürfe und Szenarien für morgen – das ist ein Thema mit dem sich jede der drei Firmen FSB, Gira und KEUCO auf ihre Weise innerhalb der Initiative BerührungsPUNKTE beschäftigt. Um neue, zukunftsfähige Produkte entwickeln zu können, ist es unabdingbar, sich mit zukünftigen Entwicklungen und Fragestellungen zu beschäftigen. Themen wie die Verknüpfung von Architektur und Technik spielen dabei eine Rolle, ebenso wie neue Konzepte beim Bauen. Deswegen hat BerührungsPUNKTE den studentischen Wettbewerb p-west – Leben, Architektur, Technik gestartet. Ziel ist es, besonders von jungen Architekten vielseitige Antworten auf die gestellten Fragen zu bekommen. Als Ort für den Wettbewerb wurde eine hochaktuelle Fläche gewählt, die in naher Zukunft einen starken Entwicklungsprozess erleben wird: Das Phoenix-Gelände im Dortmunder Süden gehört heute zu den weltweit größten Konversionsprojekten. Das Phoenix-Gelände Es handelt sich hier um den ehemaligen Standort eines Stahlwerks, das im April 2001 […]

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…aus Europas Ideen-Schmieden:

Eigenes Konzept gefragt Um Raum für eigene Ideen zu lassen, wird den Studenten keine bestimmte Nutzung vorgegeben. Vielmehr soll auf Grundlage der geplanten zukünftigen Nutzung des Geländes ein eigenes Konzept entwickelt werden, das sich sinnvoll in den Masterplan einfügt. Dieser sieht die Ansiedlung von Gewerbe im Bereich der Informations- und Mikrotechnik auf Phoenix West vor. In einer Art Technologiecluster sollen sich Unternehmen unterschiedlicher Größe ansiedeln können. Die Studenten sind demnach aufgefordert, die aktuelle Situation zu analysieren und Ideen für Nutzungen zu entwickeln, die das geplante Programm ergänzen bzw. aufwerten. Vom Think-Tank für Wissenschaftler über ein Boardinghaus für Menschen, die nur temporär auf Phoenix-West arbeiten bis hin zu neuartigen Freizeiteinrichtungen ist alles denkbar. Was zählt, ist ein gutes Konzept. Technik in Zukunft Die ehemalige Nutzung des Standortes Phoenix West sowie die zukünftige Ausrichtung als Standort der Informations- und Mikrotechnik verweist zugleich auf den Themenkomplex Technik: Gerade die Konversion des Standortes von einem Areal der Schwerindustrie zu […]

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Die Jury

Kristien Ring Direktorin Deutsches Architektur Zentrum, Berlin *1969 Kristien Ring hat das Deutsche Architektur Zentrum (DAZ) in Berlin, dessen Direktorin sie seit 2004 ist, als Ort des architektonischen Diskurses und Treffpunkt für Architekturinteressierte neu initiiert und als internationales Forum für Architektur etabliert. Gerade abgelaufen ist in der Einrichtung des Bundes Deutscher Architekten die Schau „Emerging Identities – East!“, die junge Architektur im Osten Europas von Berlin bis Tallinn und Ljubljana vorstellte. Themen sind der kulturelle Wandel, Prozesse der Identitätssuche und Neupositionierung einer Generation im gebauten Raum. Im März 2006 gestartet ist die Ausstellung „Arch(X)change – Moskau Berlin 2006 – Cultural Identity by Architecture“. Eine Weile betrieb sie mit Beate Engelhorn das selbst ins Leben gerufene Projekt „Suitcasearchitecture“. www.daz.de Matthijs Bouw One Architecture Amsterdam * 1967   Eine exzentrische Bürogründung ist One Architecture, 1995 von Matthijs Bouw gegründet. Matthijs Bouw baute bereits 1992 in Zusammenarbeit mit Ton Venhoeven und anderen eine anarchistische Kindertagesstätte in Soest. Das […]

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Wie Phönix aus der Asche

P-WEST: ERSTE GEMEINSAME VERANSTALTUNG AUF DEM INDUSTRIEAREAL IN DORTMUND Start des BerührungsPUNKTE-Wettbewerbs mit drei europäischen Hochschulen. An einem der ersten sommerlichen Tagen trafen sich alle Beteiligten auf dem Gelände zum ersten Kontakt mit dem Industrieareal, dessen Nutzung mit den studentischen Ideen neue Impulse gegeben werden sollen. Große Augen vor dem Hochofen und Irritation: „Gigantisch. Aber ist das überhaupt Architektur?“ Die Stadt Dortmund, die mit ihrem „dortmund project“ die zwei riesigen Industriebrachen im Stadtteil Hörde entwickeln will, will damit einen „Baustein für die Zukunft der Region“ legen, wie Planungsdezernent Ullrich Sierau in einer Begrüßungsansprache sagte. Die acht größten Städte des Ruhrgebiets haben sich zusammengeschlossen, um die Region mit 5,4 Mio. Einwohnern nach vorne zu bringen. Phoenix- West und Phoenix-Ost sind dabei nur zwei von vielen Industriebrachen, die es umzugestalten gibt. Riesige Areale, oft relativ zentrumsnah gelegen, die Schneisen in die Städte schlagen und dabei meist noch mit unterschiedlichsten Altbebauungen gesegnet sind – was nicht immer ein […]

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Firmen-Kultur – Kultur-Firmen

STUDENTEN BESUCHTEN FSB, GIRA UND KEUCO Viele konkrete BerührungsPUNKTE mit Architekten hat die Kommunikationsintiative von FSB, GIRA und KEUCO inzwischen hergestellt. Ob auf der Münchner bau-Messe, mit diesem Magazin oder bei Baustellenbesichtigungen. Der Wettbewerb p-west markiert eine weitere Intensivierung im Dialog zwischen Architekten und Herstellern für den Baubereich. Brauchen beide Seiten den Austausch? So wie eine Gesellschaft, bildet jede Organisation eine spezifische Kultur heraus, die das organisatorische Verhalten maßgeblich prägt. Im positiven Fall teilen auch alle Mitarbeiter die Werte, Normen und Denkhaltungen, die das Zusammenarbeiten im Unternehmen aber auch den Auftritt nach außen prägen. Diese Kultur zeigt sich in der Corporate Identity und im Erscheinungsbild (Corporate Design) des Betriebes. FSB, GIRA und KEUCO teilen, obwohl sie sich in ihren individuellen Markenauftritten unterscheiden, doch einige Aspekte ihrer Unternehmenskultur. So stehen sie alle für einen kompromisslosen Anspruch an die Qualität ihrer Produkte, vom Material über die Verarbeitung bis hin zur durchdachten Gestaltung. Unternehmen suchen den Dialog mit […]

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