Irland: Losing myself

Der irische Pavillon zeigt sich mit einer Installation namens „losing myself“. Das Thema ist Alzheimer. Ein Raum mit 16 Projektoren auf vier goldenen Füße, jeder Projektor ist mit gelben Kabeln mit der Decke verbunden. Bewegte Bilder – Hände, die Räume skizzieren. Nach und nach entsteht ein Grundriss und … er verschwindet wieder. Die Skizzen starten wieder von vorne. Gezeigt wird der Entwurfsprozess, bei dem spezielle Gebäude für Alzheimerpatienten in Dublin entstehen.

Kurator: Yeoryia Manolopoulou

Kommissar: Niall McLaughlin

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Spanien: „Unfinished“

„Unfinished“ ist der Gewinner des goldenen Löwen 2016. Der spanische Pavillon nimmt sich den Hinterlassenschaften der über Jahrzehnte währenden Immobilienblase an und stellt diese plakativ dar. Fotografien zeigen Bauruinen und setzten diese in Bezug zu inspirierenden Projekten. Bei der Preisverleihung gab die Jury folgende Begründung zur Auswahl ab: „Der spanische Beitrag ist eine prägnant kuratierte Auswahl aufstrebender Architekten, deren Arbeit zeige, wie Kreativität und Engagement Materialzwänge überwinden kann”.

Kuratoren: Iñaqui Carnicero, Carlos Quintáns

Kommissare: Iñaqui Carnicero, Carlos Quintáns

 

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USA: „Learning from Detroit“

Learning from Detroit“, so lautet der Ausstellungstitel für den amerikanischen Pavillon im Rahmen der Architekturbiennale 2016. Früher Vorzeigestadt der Autoindustrie, ist Detroit im Jahr 2013 Bankrott gegangen. Die Kuratoren erforschen neue Sichtweisen und Architekturprojekte, die Detroit bei dem Strukturwandel helfen könnten. Die Ausstellung zeigt dies mit Modellen, Filmen und Bildern.

Kuratoren: Cynthia Davidson, Monica Ponce de Leon

Kommissar: Monica Ponce de Leon

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